Polizei Minden-Lübbecke

POL-MI: Länderübergreifende Digitalfunkübung - Rund 100 Beamte im Einsatz

Der Dienstgruppenleiter der Leitstelle, Polizeihauptkommissar Carsten Putz, weist Landrat Dr. Ralf Niermann und Polizeidirektor Detlef Stüven in die Lage ein.

Kreis Minden-Lübbecke, Herford, Diepholz (ots) - Rund 100 Polizisten aus Minden, Herford und Niedersachsen testeten am Donnerstag (13.02.2014) mit verschiedenen Funkszenarien das neue Digitalfunknetz auf Herz und Nieren. Schwerpunkt dabei war, im Rahmen einer länderübergreifenden Verfolgungsfahrt das Netz an seine Leistungsgrenze zu bringen.

Mit zivilen Pkw, wie auch Streifenwagen, verfolgten die Beamten den Flüchtenden. Unter annähernd realen Einsatzbedingungen, mit einer Vielzahl sich fortbewegener Einsatzkräfte, sollte auch bei mehrfachem Funkzellenwechsel, eine sichere Kommunikation aufrecht erhalten werden.

Vom Führungsraum der Mindener Polizei aus folgte Landrat Dr. Ralf Niermann zusammen mit Polizeidirektor Detlef Stüven dem Übungsgeschehen. "Da der Mühlenkreis mit rund 200 Grenzkilometern vor allem Berührungspunkte zu Niedersachsen hat, bot es sich an, eine länderübergreifende Übung durchzuführen", so Dr. Niermann.

Abwechselnd waren rund 20 Fahrzeuge an dieser Übungssequenz beteiligt. Von Bad Oeynhausen ging es auf der A 30 in den Kreis Herford. Entlang der B 239 über Lübbecke wieder in den Mühlenkreis und anschließend über die Landesgrenze hinweg in den Diepholzer Bereich. Beteiligt an der Verfolgung waren neben den hiesigen Beamten auch Kräfte aus Herford, Diepholz und Oldenburg. Neben den Verfolgungsfahrzeugen funkten gleichzeitig weitere Einsatzkräfte in den Funkzellen entlang des Fluchtweges. "Die Übungsanlage beruht auf den Erfahrungen bei täglichen sowie größeren Einsätzen, welche eine Zusammenarbeit mit anderen Dienstellen erforderlich machen", erläuterte Polizeidirektor Detlef Stüven.

Wie bereits berichtet, befindet sich die Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke gerade im Umstellungsprozess vom -alten- analogen Funknetz in die Technik des Digitalfunks. Diese findet auch bei der Polizei Niedersachsen und vielen anderen Organisationen mit Sicherheitsaufgaben Einkehr. In Zukunft soll so im Einsatzfall eine verbesserte Kommunikation untereinander gewährleistet sein. So gab es bereits Mitte Dezember eine Übung in Bad Oeynhausen. Dort lag der Schwerpunkt auf städtischen Gegebenheiten, wie Funken zwischen Häuserzeilen, in Gebäuden und in einer Tiefgarage. Die dort gewonnen Erkenntnisse waren durchweg positiv.

Das Zusammenwirken der beteiligten Kräfte bei der heutigen Verfolgungsfahrt bezeichnete Projekt- und Übungsleiter Polizeirat Markus Altenhöner: "als gelungen". Abschließend stellte er fest: "Da nach der Übung vor dem Einsatz ist, folgt in den nächsten Tagen noch die technische Auswertung des Praxistests".

Die komplette Umstellung auf den Digitalfunk wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Erst Ende 2014 / Anfang 2015 soll im gesamten Kreisgebiet nur noch digital gefunkt werden.

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