Polizeipräsidium Recklinghausen

POL-RE: Kreis RE/Bottrop: Respekt vor Leben - Ich bin dabei!

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Recklinghausen (ots) - Das Motto "Respekt vor Leben - Ich bin dabei!" ist bei den Fahrerinnen und Fahrern im Vest und in Bottrop angekommen. Mit diesem erfreulichen Ergebnis beendet auch die Polizei Recklinghausen nach 24 Stunden heute früh um 06:00 Uhr den 2. bundesweiten und 7. landesweiten Blitzmarathon. Insgesamt wurden fast 10400 Fahrer mit Laser- und Radarmessgeräten an den 94 Messstellen von der Polizei ins Visier genommen. An diesen Stellen überwachten Beamte der Direktion Verkehr, der Einsatzhundertschaft und des Bezirks- und Schwerpunktdienstes die Geschwindigkeit. Dabei gingen ihnen 328 Temposünder ins Netz. Damit ist die Zahl der Verstöße im Vergleich zum letzten Blitzmarathon im Frühjahr um 147 gestiegen. Damals stellte die Polizei 181 Geschwindigkeitsverstöße bei rund 9400 kontrollierten Fahrzeugen fest. Trotz des Anstiegs der festgestellten Tempoverstöße zieht die Polizei eine positive Bilanz. Ziel bei diesen Schwerpunkteinsätzen ist es nicht, möglichst viele Raser zu erwischen, sondern die durchschnittlich gefahrene Geschwindigkeit durch ein erhöhtes Entdeckungsrisiko nachhaltig zu senken und die Verkehrsteilnehmer zum Umdenken anzuregen. Deshalb kündigt die Polizei ihre Messstellen im Vorfeld an. Je mehr Fahrer merken, dass sie mit angepasster Geschwindigkeit entspannt ans Ziel gelangen, desto mehr Unfälle werden vermieden. Denn Geschwindigkeit ist der Killer Nr. 1 - deutschlandweit. Besonders für unsere ungeschützten Verkehrsteilnehmer haben zu hohe Geschwindigkeiten bei einem Crash verheerende Folgen. Bei 65 km/h sterben acht von zehn Fußgängern bei einem Verkehrsunfall - bei 50 km/h überleben acht von zehn Fußgängern. Schülerinnen und Schüler, die häufig zu unseren ungeschützten Verkehrsteilnehmern gehören, haben der Polizei im Vorfeld ihre Angststellen im Straßenverkehr mitgeteilt. Diese lagen im Wohnumfeld, auf dem Schulweg oder dem Weg zu Freunden oder zum Sportverein. An einigen Stellen haben unsere jungen Verkehrsteilnehmer die Polizei als Messpaten bei der Arbeit unterstützt. An drei Schulen im Vest und in Bottrop wurde diese Aktion durch unsere Verkehrssicherheitsberater gemeinsam mit den Verkehrswachten und den Schulen in einer Klasse vorbereitet. Insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler sowie drei Klassenverbände der Waltroper Realschule, der Gesamtschule Gladbeck-Rentfort und der Bottroper August-Eberding-Realschule schauten der Polizei über die Schulter und ließen sich erklären, wie eine Geschwindigkeitsmessung funktioniert. Alle Messpaten hatten an den Kontrollorten die Möglichkeit bei festgestellten Verstößen die Fahrer direkt für ihr Verhalten zu tadeln oder bei vorbildlicher Fahrweise zu loben. Der Großteil konnte am Ende mit einem Lob weiterfahren.

Festgestellte Geschwindigkeitsverstöße ahndete die Polizei mit Verwarngeldern und Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Manche kassierten auch Punkte in Flensburg für zu schnelles Fahren. In Herten wurde ein Fahrzeug mit 60 km/h bei erlaubten 30 km/h festgestellt. Der Fahrer muss mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro und einem Punkt rechnen. Ebenfalls in Herten wurde auf der Westerholter Straße ein 21-jähriger Autofahrer von der Polizei gestoppt. Er wurde mit 85 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen. Ihm droht neben der Geldbuße auch ein Fahrverbot.

Im Anhang finden Sie neben einer Gesamtübersicht der Messergebnisse im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen auch detaillierte Listen für die einzelnen Städte.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Recklinghausen
Philip Timmermeister
Telefon: 02361/55 1042
E-Mail: pressestelle.recklinghausen@polizei.nrw.de

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