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18.07.2014 – 15:13

Polizei Bremen

POL-HB: Nr.: 0431 --Baden in der Weser birgt Gefahren--

Bremen (ots)

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Ort: 	Bremen - Weserufer
Zeit: 	ganzjährig 

Wegen bevorstehender Veranstaltungen im Stadtgebiet und des anhaltenden Sommerwetters hat sich die Polizei Bremen zu einer Warnmeldung bezüglich der Gefahren beim Baden in der Weser entschlossen.

Nachdem sich die Wasserqualität der Weser in den letzten Jahren merklich verbessert hat, ist das Schwimmen und Plantschen in der Weser wieder zum beliebten Volkssport geworden. Dabei sollte man jedoch immer beachten, dass die Weser als Schifffahrtsstraße erhebliche Gefahren für die Badenden birgt.

Die durchgehende Schifffahrt verursacht zum Teil erhebliche Wasserstandsänderungen auf dem Fluss. Dadurch kann gefährlicher Sog, der selbst geübte Schwimmer ins Fahrwasser zieht und Wellenschlag, der Badende beispielsweise auf Buhnenköpfe oder Molen schleudern kann, entstehen.

Für die Weser gibt es daher eine Badeverordnung, die das Baden nur in bestimmten, nicht gefährdeten Bereichen vorsieht. Dazu gehört auch der 50 Meter Mindestabstand von Schiffen, den Wasserbegeisterte einhalten müssen.

Keinesfalls ist das Springen von Brücken in die Weser erlaubt. Abenteuersuchende "Brückenspringer" müssen in jedem Fall mit einer Anzeige der Wasserschutzpolizei rechnen. Den Hilfs- und Rettungseinsatz von Feuerwehr und Polizei müssten Sie ebenfalls bezahlen. Da ist der Eintritt in ein Schwimmbad mit 10 Meter Sprungturm deutlich günstiger und sollte vorgezogen werden.

ots Originaltext: Pressestelle Polizei Bremen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=35235 

Rückfragen bitte an:
Pressestelle Polizei Bremen
Ines Roddewig
Telefon: 0421 362-12114
pressestelle@polizei.bremen.de
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