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11.03.2016 – 13:54

Polizei Mönchengladbach

POL-MG: Polizei Mönchengladbach ist im gesamten Stadtgebiet zum Thema "Einbruchschutz" unterwegs

Mönchengladbach (ots)

Heute Morgen wurde die Polizei Mönchengladbach von einem Artikel in einer großen Tageszeitung überrascht. Unter der Überschrift: "Bande macht Villen-Viertel unsicher" wurde der Eindruck vermittelt, dass in einem gehobenen Wohnquartier Wohnungseinbrüche "an der Tagesordnung" seien.

Dies lässt sich in keiner Weise mit Zahlen belegen. Im Gegenteil: Das in Rede stehende Viertel ist bei den registrierten Wohnungseinbrüchen deutlich unterrepräsentiert. Im vergangenen Jahr kam es dort zu neun Einbruchsdiebstählen. Dabei blieb es in fünf Fällen bei einem Versuch. In vier Fällen lagen die Tatorte in Mehrfamilienhäusern.

Auch in Mönchengladbach sind die Zahlen im Wohnungsbeinbruch deutlich gestiegen. Im letzten Jahr weist die Statistik eine Steigerungsrate von 40% auf. Damit sind zwar noch nicht die hohen Zahlen von 2012 erreicht worden, aber die positive Entwicklung aus den Jahren 2013 und 2014, in denen die Zahl der Wohnungseinbrüche deutlich hinter dem Landesdurchschnitt zurück geblieben waren, ist damit umgekehrt worden.

Ein Schwerpunkt für bestimmte Stadtteile lässt sich allerdings nicht festmachen. Vielmehr verteilen sich die Fallzahlen auf alle Stadtteile. Eine Tendenz ist dabei aber deutlich: es werden vermehrt Einbrüche in Mehrfamilienhäuser verzeichnet. Dies liegt nicht zuletzt an den immer mehr verbreiteten guten Sicherungsmaßnahmen der Besitzer von Einfamilienhäusern.

Auch die monatlich stattfindenden und nach wie vor gut besuchten Informationsveranstaltungen der technischen Kriminalprävention zeigen immer mehr Wirkung, sodass um die 40% der Einbrüche im Versuchsstadium stecken bleiben.

Der Polizei Mönchengladbach ist bewusst, wie sehr ein Einbruch die Geschädigten in ihrem Sicherheitsgefühl beeinträchtigt. Jeder Einbruch ist einer zu viel. Er stellt einen erheblichen Eingriff in die Intimsphäre dar. Daher wird die Polizei in ihrem Bemühen diesen Kriminalitätsschwerpunkt zu bekämpfen nicht nachlassen, wohl wissend, dass sie nicht auf alle Faktoren, die für den Anstieg der Fallzahlen maßgeblich sind, Einfluss nehmen kann.

Dies kann sie auch nicht allein. Wir sind auf die Mithilfe und die Aufmerksamkeit der Anwohner und der Nachbarschaft angewiesen. Rufen Sie bei verdächtigen Beobachtungen die Polizei über Notruf "110". Die Polizei geht jedem Hinweis nach. So auch in dem genannten Villenviertel: Dort gingen im vergangenen Jahr 12 Hinweise auf verdächtige Wahrnehmungen ein. In allen Fällen waren Streifenwagenbesatzungen vor Ort und überprüften die Meldungen.

Zu weiteren Zahlen und Fakten aus der Kriminalstatistik laden wir zur Pressekonferenz am kommenden Dienstag, 15.03.2016 um 11:00 Uhr ins Polizeipräsidium, Gebäude "G", Kleiner Versammlungsraum im Erdgeschoss ein.

Rückfragen von Journalisten bitte an:

Polizei Mönchengladbach
Pressestelle

Telefon: 02161/29 20 20
Fax: 02161/29 20 29
E-Mail: pressestelle.moenchengladbach@polizei.nrw.de
www.polizei.nrw.de

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