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04.06.2018 – 14:00

Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz

LKA-RP: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Koblenz, des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main

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Mainz (ots)

Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Polizei / Zoll (GER) beim Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz führt seit August 2017 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Koblenz ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des internationalen Rauschgiftschmuggels. Anlass hierfür war eine Großsicherstellung verschiedener Betäubungsmittel über 350 Kilogramm des schwedischen Zolls am 17.05.2017 in Malmö.

Die Auswertung der in diesem Zusammenhang mitgeteilten Erkenntnisse führte die Ermittler zunächst zu einem heute 33-Jährigen und dessen 33-jähriger Ehefrau aus Andernach. Der Tatverdacht: Mittels zahlreicher Scheinfirmen aus der Speditionsbranche bringen die Tatverdächtigen Lkw, Begleitfahrzeuge und die entsprechenden Fahrer zum Einsatz, die die Betäubungsmittel von den Lieferanten bis zu den Empfängern quer durch Europa transportieren.

Durch intensiv geführte verdeckte Ermittlungen gelang es der GER Mainz und der Staatsanwaltschaft Koblenz innerhalb weniger Monate weitere, an dem internationalen Rauschgiftschmuggel beteiligte Tatverdächtige zu identifizieren und die Struktur der Bande und deren Arbeitsweise zu erhellen. Die Ermittlungen erstreckten sich über Großbritannien, Belgien, die Niederlande, Norwegen und Schweden und wurden unter Einbindung von Europol und Eurojust koordiniert.

Im Januar 2018 konnten in Folge dieser Ermittlungen die Fahnder der GER Mainz, mit Unterstützung von Spezialeinheiten des Landes Rheinland-Pfalz und aus Bayern, sowie Polizeibeamtinnen und -beamten der GER Nordbayern, aus Baden-Württemberg, aus dem Saarland und des PP Koblenz insgesamt etwa 646 Kilogramm unterschiedlicher Betäubungsmittel sicherstellen und sieben tatverdächtige Personen festnehmen.

Hierbei handelt es sich um die größte Sicherstellungsmenge der vergangenen Jahre in Rheinland-Pfalz. Unter anderem konnten 49.500 LSD-Trips sichergestellt werden. Zudem gelang die größte LSD-Sicherstellung in der Bundesrepublik seit Bestehen der Aufzeichnungen.

Die Ermittlungen dauern an.

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz lobte die Arbeit des Landeskriminalamtes und der beteiligten Behörden und sprach von einem sehr erfolgreichen Einsatz gegen die Rauschgiftkriminalität.

Rückfragen bitte an:

Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
Pressestelle

Telefon: 06131-65-2009/-2053
Fax: 06131-65-2125
E-Mail: LKA.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/lka

Original-Content von: Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, übermittelt durch news aktuell

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