Polizei Gütersloh

POL-GT: Trunkenheit im Verkehr, Unfallflucht, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Gütersloh (ots) - Verl (CK) - In der Nacht zu Samstag (06.12.) sorgte ein 23-jähriger Mann aus Verl gleich für drei polizeiliche Einsätze. Infolgedessen wurden Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßen verkehr, Unfallflucht und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gegen ihn eingeleitet.

Am Freitagabend (05.12., 23.05 Uhr) meldeten sich Zeugen bei der Polizei und machten Angaben darüber, dass der erheblich alkoholisierte 23-jährige Mann aus Verl mit seinem Fahrzeug gefahren sein sollte. Zu diesem Zeitpunkt verliefen die polizeilichen Fahndungsmaßnahmen negativ.

Etwa drei Stunden später kam es in einer Discothek an der Paderborner Straße zu Streitigkeiten mit dem 23-Jährigen, zu denen die Polizei hinzugezogen wurde. Da er erkennbar unter dem Einfluss von Alkohol stand, aber den Beamten gegenüber deutlich machte, dass er beabsichtigte, mit seinem Auto nach Hause zu fahren, sollten aus Gefahren abwehrenden Gründen seine Autoschlüssel sichergestellt werden.

Dieser polizeilichen Maßnahme widersetzte sich der Verler jedoch vehement. Er konnte sich von den Polizeibeamten losreißen und rannte in Richtung Schulzentrum davon, wo er sich versteckte.

Während der daraufhin eingeleiteten polizeilichen Fahndungen nach dem 23-jährigen kehrte dieser auf den Parkplatz der Discothek zurück, startete seinen Seat und stieß beim Ausparken gegen einen VW Polo. Durch Zeugen wurde er auf den Schaden aufmerksam gemacht. Darauf reagierte er jedoch nicht, sondern setzte seine Fahrt unvermittelt mit hoher Geschwindigkeit fort.

Durch die Streifenwagen, die sich wegen des vorausgegangenen Einsatzes noch in Tatortnähe befanden, konnte der flüchtige Verler nach kurzer Verfolgungsfahrt gestellt werden. Er wurde zwecks Ausnüchterung und zur Verhinderung weiterer Straftaten in polizeilichen Gewahrsam genommen und zur Wache nach Gütersloh gebracht.

Weiterhin wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und sein Führerschein sichergestellt. Zudem wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

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