Polizei Gütersloh

POL-GT: Frontalzusammenstoß: Autofahrer tödlich verletzt - zwei Schwerstverletzte

Gütersloh (ots) - Rietberg. (KS) Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Montagmittag (11.08.) gegen 12.15 Uhr auf der Wiedenbrücker Straße kurz vor dem Ortseingang von Rietberg in Höhe der Dortenbach-Brücke.

Ein 29-jähriger Fahrer polnischer Nationalität befuhr mit Pkw Opel Vectra aus Polen die Wiedenbrücker Straße aus Richtung B 64 kommend in Fahrtrichtung Rietberg.

Aus bisher ungeklärter Ursache geriet der Pkw auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen einen entgegenkommenden 7,5 t Klein-Lkw einer Versmolder Firma.

Die Feuerwehr musste das Dach des Fahrzeugs aufschneiden, um an die Insassen des Pkws zu gelangen. Der 29-jährige Fahrer erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch and er Unfallstelle verstarb.

Ein weitere 37-jähriger Landsmann erlitt schwerste Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Minden gepflogen werden. Der dritte Insasse, dessen Personalien noch nicht genau feststehen, wurde ebenfalls schwerst verletzt und mit einem Krankenwagen nach Bielefeld-Gilead gebracht. Bei beiden Personen besteht akute Lebensgefahr.

Der 42-jährige Lkw-Fahrer wurde durch den Aufprall körperlich nicht verletzt. Er erlitt allerdings einen Schock und wurde durch Mitarbeiter der Notfallseelsorge betreut.

Welchen Bezug die drei Personen in den Kreis Gütersloh, bzw. in die hiesige Region haben, ist derzeit noch nicht geklärt.

Die genaue Unfallursache steht noch nicht fest. Allerdings meldete sich bei den Polizeibeamten an der Unfallstelle eine Zeugin. Die Frau gab an, dass sie mit ihrem Pkw von Wiedenbrück nach Rietberg auf der B 64 unterwegs war. Dort sei ihr der jetzt verunfallte Pkw Opel Vectra aufgefallen, der sie mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und riskanter Fahrweise überholt hatte.

Ein Sachverständiger wurde zur Unfallaufnahme hinzugezogen. Für die Zeit der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme musste die Wiedenbrücker Straße für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet.

Neben sechs Streifenwagen und einem Kradfahrer der Polizei waren unter anderem die Feuerwehrlöschzüge aus Rietberg und Neuenkirchen mit rund 40 Kräften eingesetzt sowie fünf Rettungsnotwagen, drei Notärzte, ein Leitender Notarzt und zwei Mitarbeiter der Notfallseelsorge.

Weiterhin sucht die Polizei Zeugen, die möglicherweise den Unfall Vorgang beobachtet haben. Hinweise und Angaben dazu nimmt das Verkehrskommissariat in Rheda-Wiedenbrück unter Tel.: 05242 4100-2400 entgegen.

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