Polizei Gütersloh

POL-GT: Mutiger 15-Jährige versucht Streit zu schlichten

Gütersloh (ots) - Rheda-Wiedenbrück (CK) - Am Sonntag, den 19. Januar kam es gegen 13.30 Uhr auf der Berliner Straße zu einer erheblichen Auseinandersetzung zwischen einer 46-jährigen Frau und ihrem 38-jährigen Freund.

Das Paar, das offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol stand, stritt sich laut und ging sich auch körperlich an, woraufhin die Frau lautstark um Hilfe rief.

Darauf wurde ein 15-jähriger Schüler aus Rheda-Wiedenbrück aufmerksam, der zu Fuß auf der Berliner Straße unterwegs war.

Er zögerte nicht lange und trat auf das Paar zu, versuchte in ruhigem Tonfall den Streit zu schlichten und der Frau zu helfen. Der Mann schubste ihn jedoch weg, versuchte ihn mehrfach zu schlagen und traf ihn schließlich mit der Faust ins Gesicht. Dabei wurde der junge Mann leicht verletzt.

Plötzlich verteidigte die Frau jedoch ihren Freund und attackierte ebenfalls den 15-Jährigen.

Schließlich kam dem mutigen Jugendlichen ein weiterer 35-jähriger Zeuge zu Hilfe, packte den Angreifer und zog ihn weg.

Die zwischenzeitlich eingetroffene Polizei trennte sofort die Beteiligten. Als die Identität der 46-jährigen Frau festgestellt werden sollte, leistete sie dagegen Widerstand und trat eine Beamtin.

Auch ihr 38-jähriger Begleiter, der sich den Polizeibeamten gegenüber sehr aggressiv verhielt, wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten zur Polizeiwache nach Gütersloh gebracht.

Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbesamte und Körperverletzung wurden eingeleitet.

Lobend herausheben möchte die Polizei das vorbildliche Verhalten der beiden Zeugen.

Ohne zu zögern ergriff der 15-Jährige sofort Maßnahmen, um der Frau, dem vermeintlichen Opfer, zu helfen, während andere Passanten nur zuschauten und nicht eingriffen.

Als der 15-Jährige selbst in Bedrängnis kam, kam ihm der 35-Jährige zu Hilfe.

Soviel Zivilcourage ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich!

"Nicht wegschauen, sondern handeln" - dieses Motto haben beiden Zeugen vorbildlich umgesetzt. Dabei sollten Sie sich jedoch niemals selbst in Gefahr bringen! Rufen Sie zusätzlich immer die Polizei über den Polizeiruf 110 und handeln Sie möglichst mit mehreren anderen zusammen.

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