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21.11.2016 – 00:15

Kreisfeuerwehrverband Pinneberg

FW-PI: Schwerer Verkehrsunfall auf LSE (L103) fordert Todesopfer. Feuerwehr befreit weitere Verletzte aus Unfallwagen.

Pinneberg (ots)

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Sonntagnachmittag auf der Landstraße Schenefeld-Elmshorn (LSE, L103) zwischen den Anschlussstellen Pinneberg-Waldenau und Pinneberg. Gegen 16:11 Uhr wurde die Feuerwehr Pinneberg mit dem Stichwort TH Y (Technische Hilfeleistung, Menschenleben in Gefahr) alarmiert. Sowohl vom Standort Waldenau, wie auch von der Hauptfeuerwache rückten Einsatzkräfte aus.

Während der Erkundung stelle Einsatzleiter Claus Köster fest, das zwei PKW beteiligt waren und mehrere Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt waren. Umgehend wurden weitere Einsatzkräfte alarmiert und auch das rettungsdienstliche Kräfteaufgebot mit dem Stichwort TH R0 (Technische Hilfe, Großeinsatz Rettungsdienst) angepasst. Ebenfalls wurde der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (ORGL), sowie der Leitende Notarzt (LNA) zu der Einsatzstelle entsandt.

Während für die Insassen eines grauen Mercedes die Rettung vorbereitet wurde, musste eine Person aus einem weißen BMW via Crashrettung (schnelle Rettung bei unmittelbarer Lebensgefahr des Patienten, ohne Rücksichtnahme auf Folgeschäden) gerettet werden. Während die Crashrettung lief, verstarb der Patient jedoch noch bevor er befreit werden konnte, in dem auf dem Dach liegenden Fahrzeug. Die Feuerwehr hatte im Verlauf die belastende Aufgabe den Leichnam zu befreien.

Parallel konnten zwei Insassen aus dem grauen Mercedes ohne den Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden, darunter ein Kind. Der Fahrer des Fahrzeuges wurde hingegen massiv eingeklemmt und wurde unter der Zuhilfenahme von hydraulischen Spreizgeräten und Stempeln befreit. Er konnte circa 40 Minuten nach Alarmierung zur weiteren Versorgung an die Einsatzkräfte der Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) übergeben werden.

Alle Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Insgesamt wurden 6 Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, sowie 1 Notarztwagen aus dem Kreis Pinneberg und Hamburg eingesetzt.

Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben. Ein Sachverständiger der DEKRA übernahm die Ermittlung zum Unfallhergang. Zur Unfallursache, sowie zum Hergang können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Eingesetzte Kräfte: FF Pinneberg: 32 Kräfte - 2xHLF, LF20-P, LF10, RW, ELW, MTW, KDOW Rettungsdienst: 19 Kräfte - 6 RTW, 1 NEF, 1 NAW, ORGL, LNA Polizei: diverse

Einsatzleiter: Claus Köster (Wehrführer FF Pinneberg)

Rückfragen bitte an:

Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Pressesprecher
Björn Swennosen

Mobil: 0160/94810620
E-Mail: Bjoern.Swennosen@kfv-pinneberg.de

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