Kreisfeuerwehrverband Steinburg

FW-IZ: Mitgliederversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes wählt stellvertretenden Kreiswehrführer

Kandidat zur Wahl des stellvertretenden Kreiswehrführers: Achim Netzow

Steinburg (ots) - Auf der Mitgliederversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes wurde ein stellvertretender Kreiswehrführer gewählt. Darüber hinaus wurde der Neufassung des öffentlichen-rechtlichen Vertrages mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Delegierten der Steinburger Feuerwehren, sowie die Gäste, der Kreispräsident Peter Labendowicz und die Geschäftsführerin der Hanseatischen Feuerwehrunfallkasse Nord (HFUK Nord), Gabriela Kirstein, trafen sich erstmals im Fraunhofer Institut für Siliziumtechnik (ISIT) in Itzehoe. Nach kurzer Eröffnung durch Kreiswehrführer Frank Raether stellte sich Frau Kirstein, als neue Geschäftsführerin der HFUK Nord, der Versammlung vor. Seit dem 01. Januar 2015 steht sie, als Nachfolgerin von Lutz Kettenbeil, der HFUK Nord vor. Die Grußworte des Kreises sprach Kreispräsident Peter Labendowicz. Dieser ging kurz auf den nicht enden wollenden Flüchtlingsstrom und die damit verbundenen Herausforderungen für das Ehrenamt ein und bedankte bei allen Helfern für ihr Engagement. Er hob hierbei die professionelle Unterstützung des Löschzug-Gefahrgut bei der Bereitstellung von Duschen für die Notunterkunft in Kellinghusen hervor. Labendowicz macht deutlich wie wichtig ihm die Feuerwehr ist: "Darum bin ich heute hier, um zu zeigen, der Kreispräsident als Institution, aber auch als Person - und ganz persönlich - ist bei Euch, steht Euch bei und ist für Euch da................mein Herz schlägt für die Feuerwehr!" Weiter sprach er über den bevorstehenden Beschluss zum Abschluss eines neuen öffentlich-rechtlichen Vertrages zwischen dem Kreist Steinburg und dem Kreisfeuerwehrverband. Hier ging er insbesondere auf die Anlagen ein, die erstmals Auftrag, Stärke und Ausstattung der aufzustellenden Einheiten enthalten.

Auf das Grußwort des Kreispräsidenten folgte die Beschlussfassung zum Abschluss des neuen öffentlich-rechtlichen Vertrages zwischen dem Kreis Steinburg und dem Kreisfeuerwehrverband. Timo Plath, stellv. Kreiswehrführer, stellte noch einmal die wichtigsten Veränderungen des vorliegenden Vertragsentwurfs und der dazugehörigen Anlagen vor. Er beantwortete kurz einige Fragen von Delegierten und stellte anschließend den Beschluss zur Abstimmung. Mit überwältigender Mehrheit wurde der Beschluss gefasst einen neuen öffentlich-rechtlichen Vertrag mit dem Kreis Steinburg zu schließen. Im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Vertrages überträgt der Kreis die Durchführung der folgenden Aufgaben an den Kreisfeuerwehrverband: - Durchführung überörtlicher Ausbildungslehrgänge. - Betrieb der Feuerwehrtechnischen Zentrale zur Pflege und Prüfung von Geräten und Material, inklusive der Personalbewirtschaftung - Aufstellung eines Löschzug-Gefahrgut, einer Technischen Einsatzleitung und einer Feuerwehrbereitschaft Bereits seit 2001 gibt es einen solchen Vertrag zwischen dem Kreis und dem Kreisfeuerwehrverband. Regelungslücken und der Bericht des Gemeindeprüfungsamtes über die Prüfung des Kreisfeuerwehrverbandes im Jahr 2014 gaben den Ausschlag für eine Novellierung des Vertrags. Für die gründliche Erarbeitung des nun vorliegenden Vertragsentwurfs hatte sich, die eigens zu diesem Zweck eingesetzte Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern des Kreisfeuerwehrverbandes, der Kreisverwaltung und des Finanzausschussvorsitzenden des Kreises, fast ein Dreivierteljahr Zeit genommen. Die zuständigen Gremien des Kreisfeuerwehrverbandes, Vorstand und Feuerwehrausschuss hatten, ebenso wie Finanz- und Hauptausschuss des Kreises, bereits einstimmig einen positiven Beschluss empfohlen. Am 30.09.2015 soll der Vertragsentwurf die letzte "Hürde", den Kreistag des Kreises Steinburg, passieren.

Im Anschluss galt es einen stellvertretenden Kreiswehrführer zu wählen. Beim Landrat des Kreises Steinburg waren gültige Wahlvorschläge eingegangen. Diese lauteten auf die Kameraden Dirk Krüger, Gemeindewehrführer der Gemeinde Heiligenstedtenerkamp und Achim Netzow, stellv. Gemeindewehrführer der Stadt Itzehoe. Beide Kandidaten stellten sich der Versammlung noch einmal vor. Dirk Krüger, 49 Jahre, berichtete von seinem Werdegang in über 30 Jahren als Mitglied der Feuerwehr. Der Technische Beamte ist im Verband kein Unbekannter. Neben seiner Funktion als Gemeindewehrführer ist Dirk Krüger als Fachwart EDV und seit 2013 als Beisitzer im Vorstand für den Kreisfeuerwehrverband tätig. Achim Netzow, 53 Jahre, ist Finanzbuchhalter im Kirchliches Verwaltungszentrum des Kirchenkreises Rantzau-Münsterdorf und ist seit knapp 30 Jahren in Führungsfunktion bei der Feuerwehr. Nach der Vorstellung waren die Delegierten des Verbandes gefragt - es kam zur Abstimmung! Mit einem Stimmzettel konnte jeder stimmberechtigte Vertreter der Feuerwehren einen der beiden Kameraden wählen. In einer Pause der Versammlung konnten die Stimmen ausgezählt werden. Mit 92 zu 25 Stimmen konnte Dirk Krüger die Wahl für sich entscheiden.

Unter dem Tagesordnungspunkt Ehrungen und Beförderungen hatte der stellvertretende Kreiswehrführer Bernd Pusch die ehrenvolle Aufgabe zwei Kameraden zu befördern. Der Kamerad Matthias Pieper, FF Oldendorf, wurde aufgrund seiner Funktion als stellv. Gemeindewehrführer der Feuerwehr Oldendorf zum Oberbrandmeister befördert. Dirk Westphalen, Wehrführer FF Kiebitzreihe, wurde zum Hauptbrandmeister befördert. Nachfolgend wurden von der Kreiswehrführung Ehrungen durchgeführt. Zu ehren waren der Leiter der Technischen Einsatzleitung, Börje Wolfskämpf und der Jugendfeuerwehrwart der Feuerwehr Brokdorf, Dirk Oesau. Börje Wolfskämpf wurde für seine hervorragende Arbeit im Verband mit dem Schleswig-Holsteinischen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Dirk Oesau wurde für seine Verdienste um die Jugendfeuerwehr, sowie in der Wehrsabschnittsleitung Wilstermarsch mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet. Nach Ende der Veranstaltung fand eine Fortbildung Thema Wasserrettung im Bereich der Feuerwehren statt. Hierzu referierte Dirk Rixen, Präventionsbeauftragter der HFUK Nord.

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