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30.09.2020 – 14:30

Polizeipräsidium Ravensburg

PP Ravensburg: Meldungen aus dem Bodenseekreis

BodenseekreisBodenseekreis (ots)

Friedrichshafen

Körperverletzung

Wegen des Verdachts der Körperverletzung und weiterer Delikte ermittelt die Polizei gegen einen 30-Jährigen. Der Mann steht im Verdacht, am Dienstag in der Eugenstraße einen 58-jährigen Paketzusteller festgehalten und mehrfach geschlagen zu haben. So wollte der 30-Jährige offenbar den Zusteller nötigen, Pakete des Beschuldigten in ein oberes Stockwerk des Hauses auszuliefern. Der Geschädigte, der augenscheinlich unverletzt blieb, hatte die Sendungen - wie vom Empfänger als Ablageort gewählt - lediglich vor dem Haus abgelegt.

Friedrichshafen-Ettenkirch

Betrugsversuch

Den Anruf eines angeblichen "Hauptmahngerichts Stuttgart" erhielt am Dienstag ein 69-jähriger Mann aus Ettenkirch auf seinen Anrufbeantworter. Eine Computerstimme forderte ihn auf, eine noch offene Forderung zu begleichen und bot ihm zwei Alternativen dazu an, welche durch Drücken der 1 oder 2 am Telefon hätten ausgewählt werden können. Bereits Tage zuvor hatte der Mann einen ähnlichen Anruf erhalten, ebenfalls von einem angeblichen Gericht. Dieses Telefonat beendete der 69-Jährige seinerzeit sofort. Als Absenderrufnummer wurde missbräuchlicherweise die tatsächlich existente Rufnummer des Hauptzollamts Stuttgart verwendet. Weitergehende Forderungen wurden im konkreten Fall nicht erfüllt, ein finanzieller Schaden entstand somit nicht. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hin, dass Behörden niemals telefonische Forderungen oder Fragen nach den persönlichen finanziellen Verhältnissen stellen. Auch Absenderrufnummern können heutzutage beliebig gefälscht werden, sodass diese keinen verlässlichen Hinweis auf die tatsächliche Identität des Anrufers darstellen und man sich davon nicht täuschen lassen sollte. Informationen zu den vielfältigen Betrugsmaschen des Telefonbetrugs und Tipps, wie man sich vor finanziellem Schaden schützen kann, finden sich im Internet auf den Seiten der Polizeilichen Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de.

Friedrichshafen/Tettnang

Verkehrskontrollen

Beamte des Polizeireviers Friedrichshafen führten am Montag im Zeitraum von 9 bis 17 Uhr Verkehrskontrollen in Friedrichshafen und Tettnang durch. Der Schwerpunkt lag hierbei auf der Überwachung des Fahrradverkehrs. Im Kontrollzeitraum wurden zehn Radfahrer beanstandet, welche die falsche Radwegseite benutzten. 14 Radler, die verbotenerweise die Fußgängerzone befahren hatten, wurden ebenso verwarnt wie 16 Radfahrer, welche unerlaubt den Gehweg befuhren. Gegen einen Zweiradlenker, der während der Fahrt telefonierte, wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Darüber hinaus wurden acht Pkw-Lenker beanstandet, die den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten, sowie ein Autofahrer, der während der Fahrt telefonierte. Auch gegen ihn wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet, er wird nun mit einem empfindlichen Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen müssen.

Tettnang

Zwei Geldautomaten angegangen

Mutmaßlich ein und derselbe Täter versuchte am frühen Montagmorgen zwischen 3:30 und 5 Uhr die Geldautomaten zweier SB-Terminals in der Oberhofer Straße und in der Schäferhofstraße aufzuwuchten. Mittels eines Brechwerkzeugs machte sich der Unbekannte in beiden Fällen an den Geräten zu schaffen. Diese hielten dem Angriff jedoch stand, sodass der Täter ohne Beute blieb. Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: ca. 20 bis 30 Jahre alt, etwa 180 bis 190 cm groß, normale Figur. Er war zur Tatzeit bekleidet mit einer schwarzen Jogginghose, einer schwarzen Kapuzenjacke mit einem Frontreißverschluss und schwarzen Bändeln, schwarzen Handschuhen, schwarzen Sneakers und einem dunklen Schal als Mund- und Nasenschutz. Das Polizeirevier Friedrichshafen ermittelt in beiden Fällen und bittet Personen, denen in diesem Zusammenhang Verdächtiges aufgefallen ist oder die Hinweise zur Identität des Täters geben können, sich unter Tel. 07541/701-0 zu melden.

Tettnang

Nach Ladendiebstahl Drogen aufgefunden

Teuer zu stehen kommen dürfte eine 30-jährige Frau ein Ladendiebstahl am Dienstagvormittag in einem Lebensmitteldiscounter in Tettnang-Bürgermoos. Sie war vom Ladendetektiv dabei beobachtet worden, wie sie Kosmetika, Fahrradzubehör und Nahrungsmittel im Gesamtwert von etwa 70 Euro einsteckte und anschließend die Kasse passierte, ohne die Ware zu bezahlen. Im Rahmen der späteren Durchsuchung ihres Rucksacks durch die hinzugerufene Polizei wurde eine Kleinmenge Marihuana und ein fertiger Joint aufgefunden. Auch bei der daraufhin durchgeführten Wohnungsdurchsuchung bei der 30-Jährigen konnte in verschiedenen Behältnissen weiteres Marihuana entdeckt und sichergestellt werden. Die Frau wird sich nun strafrechtlich neben dem Ladendiebstahl auch wegen eines Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

Eriskirch

Verkehrsunfall

Zwei beschädigte Fahrzeuge und einen Gesamtsachschaden von etwa 5.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall am Dienstagmittag gegen 12.30 Uhr in der Mariabrunnstraße. Eine 33-jährige Pkw-Lenkerin fuhr von der Friedrichshafener Straße kommend in den Kreisverkehr ein und übersah dabei einen aus Richtung Mariabrunnstraße kommenden und vorfahrtsberechtigten 45-jährigen Autofahrer. Durch die folgende Kollision wurden beide Fahrzeuge nicht unerheblich beschädigt. Zeugenangaben zufolge sei der 45-Jährige deutlich zu schnell unterwegs gewesen, weswegen auch gegen ihn ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurde.

Langenargen

Sturz mit Pedelec

Schwere Verletzungen zog sich ein 72-jähriger Pedelec-Lenker bei einem Sturz am Montagvormittag gegen 11.45 Uhr auf dem Radweg entlang der L 334 zwischen Langenargen und Gohren zu. Den Angaben der begleitenden Ehefrau zufolge sei ihr Mann vermutlich einer Fußgängerin ausgewichen und daraufhin zu Fall gekommen. Dabei habe er sich eine Fraktur am Oberschenkelhals zugezogen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Unfall selbst wurde der Polizei erst nachträglich mitgeteilt, weshalb diese zur Klärung des genauen Unfallhergangs die bislang unbekannte Fußgängerin bittet, sich beim Polizeiposten Langenargen, Tel. 07543/93160 zu melden.

Überlingen

Unter Alkoholeinwirkung und ohne Führerschein unterwegs

Offenbar unbelehrbar scheint ein 31-jähriger Autofahrer zu sein, der von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Überlingen am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr am Wohnmobilhafen im Härlenweg kontrolliert wurde. Der Mann war bereits am vergangenen Samstagabend in Goldbach als Halter eines nicht zugelassenen Fahrzeugs angezeigt worden, nachdem er seinen Wagen einem Bekannten ohne Führschrein überlassen hatte (wir berichteten in unserem Pressebericht vom Montag, 28.09.2020). Nun stellten die Beamten den 31-Jährigen selbst als Fahrer des Pkw fest, der nach wie vor nicht zugelassen und somit auch nicht versichert ist. Da der Mann mit knapp einem Promille auch unter Alkoholeinwirkung stand, ordneten die Beamten die Entnahme zweier Blutproben im nahegelegenen Krankenhaus an. Er gelangt nun erneut wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie wegen Fahrens unter Alkoholeinwirkung und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige, da er selbst ebenfalls keinen Führerschein besitzt. Aufgrund der offensichtlichen Uneinsichtigkeit wird zudem die Beschlagnahme seines Fahrzeugs geprüft.

Markdorf

Verkehrsunfall

Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 15.000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr an der Einmündung der Bernhardstraße in die B 33. Ein 22-jähriger Pkw-Lenker wollte von der Bernhardstraße nach links in die B 33 einbiegen und übersah dabei den aus Richtung Markdorf kommenden und vorfahrtsberechtigten Wagen eines 71-Jährigen. Durch die folgende Kollision wurden beide Fahrzeuge nicht unerheblich beschädigt, verletzt wurde bisherigen Erkenntnissen zufolge niemand.

Salem

Computerdaten ergaunert

Den Email-Account einer 58-Jährigen aus Salem kaperten Unbekannte auf dreiste Art und Weise am vergangenen Sonntag. Die Frau erhielt augenscheinlich von ihrem Email-Provider eine offenbar täuschend echt aussehende, tatsächlich aber gefälschte Mail. In dieser wurde sie aufgefordert, zur erneuten Verifizierung ihre Benutzerdaten sowie ihr Passwort einzugeben, was sie in gutem Glauben auch tat. Danach stellte sie fest, dass sie keinen Zugriff mehr auf ihren Mailaccount hatte und stattdessen von diesem in ihrem Namen an alle darin hinterlegten Empfängeradressen eine Nachricht versandt wurde, in welcher die Angeschriebenen gebeten wurden, der Absenderin zu helfen, da sie sich in einer finanziellen Notlage befinden würde. Offenbar sollte auf diese Weise versucht werden, die Empfänger zur Überweisung von Bargeld zu bewegen. Nach ersten Erkenntnissen ist bislang niemand auf den Betrugsversuch hereingefallen und ein finanzieller Schaden somit nicht entstanden. Auch gelang es zwischenzeitlich, den Account unter Mithilfe des Providers wiederherzustellen und die Daten zu sichern. Der Polizeiposten Salem hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, keinesfalls persönliche Daten wie Zugangskennungen oder Passwörter per Mail zu übersenden und Mails mit der Aufforderung, derartige Daten einzugeben oder zu ändern, äußerst kritisch zu hinterfragen. Im Zweifelsfall sollte mit dem Absender telefonisch Rücksprache gehalten werden. Informationen zu den bekannten Vorgehensweisen beim sogenannten "Phishing" und Tipps, wie man sich schützen kann, finden sich im Internet auf den Seiten der Polizeilichen Kriminalprävention unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/phishing.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Ravensburg
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Oliver Weißflog
Telefon: 0751 803-1010
E-Mail: ravensburg.pp@polizei.bwl.de
https://www.polizei-ravensburg.de

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