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22.03.2019 – 16:44

Feuerwehr Offenburg

FW-OG: Verkehrsunfall und Gebäudebrand in kurzer Folge.

Offenburg (ots)

Die Feuerwehr Offenburg war am frühen Freitagmittag gegen 13.00 Uhr innerhalb einer viertel Stunde zu zwei herausfordernden Einsätzen alarmiert worden.

Zunächst wurde der Rüstzug von der Feuerwache gegen 13.00 Uhr zu einem gemeldeten Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Autobahn in Höhe der Anschlussstelle Achern alarmiert. Nach der Kollision von drei PKW, einem Lieferwagen und einem Sattelzug hatte sich der Lieferwagen überschlagen und war auf der Seite liegend auf der linken Spur zum Stillstand gekommen. Durch den Unfallmechanismus waren drei Personen zum Teil schwer verletzt worden. Ein luftgebundenes Notarzt-Team mit dem Rettungshubschrauber unterstützte dabei die medizinische Versorgung. Entgegen ersten Meldungen konnten alle Unfallbeteiligten ohne technische Rettung durch die Feuerwehr ihre Fahrzeuge verlassen. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und kontrollierte die Unfallfahrzeuge auf mögliche Brandgefahren.

Kurz nachdem die Einheiten auf der Autobahn ihre Maßnahmen begannen, informierten Anwohner in der Zell-Weierbacher Franz-Schmidt-Straße die Integrierte Leitstelle in Offenburg über einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus. In einer Wohnung im ersten Obergeschoss war es zu einem ausgedehnten Schadenfeuer gekommen, dass sich in schneller Folge auf das Dachgeschoss und den Dachstuhl ausbreitete. Der zuständige Einsatzleiter ordnete aufgrund der starken Rauchentwicklung und der engen Wohnbebauung in dem Teil der Reblandortes sofort eine Alarmstufenerhöhung entsprechend des Offenburger Algorithmus "2.Alarm" an. Die Bewohner des Privathauses, zwei Erwachsene sowie ein Kleinkind hatten bei Eintreffen der Feuerwehr das Haus bereits selbstständig verlassen können. Beide Erwachsene wurden mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung durch den Rettungsdienst versorgt. Ein Patient wurde zur weiteren Abklärung mit dem Rettungswagen in das Ortenau-Klinikum gebracht. Das Kind kam mit dem Schrecken davon.

Die Feuerwehr konnten den Flammen unter massivem Einsatz von vier Löschrohren nach einer Viertelstunde Herr werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in den Nachmittag. Eine Brandwache wird die Einsatzstelle noch bis etwa 18.00 Uhr überwachen.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die zuständige Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Der Gesamtschaden kann noch nicht abschließend festgelegt werden, liegt nach ersten, vorsichtigen Schätzungen jedoch im hohen fünfstelligen Eurobereich.

Die Feuerwehr war bei beiden Einsätzen mit schätzungsweise siebzig Einsatzkräften und achtzehn Löschfahrzeugen tätig. Beide Einsätze haben wieder offenbart, wie wertvoll die Schlagkraft der freiwilligen Feuerwehr im Verbund mit dem Einsatz hauptamtlicher Kräfte für eine professionelle Bewältigung zwei so unterschiedlich gelagerter Schadensszenarien ist.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Offenburg
Pressesprecher
Wolfgang J. Schreiber
Telefon: 0781 / 919 34 128
E-Mail: pressedienst@feuerwehr-offenburg.de
www.feuerwehr-offenburg.de

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