Landespolizeiinspektion Jena

LPI-J: Neues aus Weimar

Weimar (ots) - Stromsäule aufgebrochen

Im Verlauf der letzten Woche, näher lässt sich die Tatzeit nicht eingrenzen, wurde eine Elektrosäule auf dem Parkplatz des Herrmann-Brill-Platzes aufgebrochen. Die Säulen werden von den Wohnmobiltouristen genutzt und funktionieren mit einem Münzeinwurf. Unbekannte haben eine der Verriegelungen zerstört und gelangten so an die Geldkassette. Die Höhe des Beuteschadens wird auf 60 Euro geschätzt. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Sprayer erwischt

Nach einem Zeugenhinweise konnte die Polizei heute Morgen, gegen 02 Uhr, zwei Männer feststellen, die gerade frisch, sogenannte Tags gesprüht hatten. Der Tatort befand sich unter der Autobahnbrücke der Anschlussstelle Weimar. Der Einsatz vor mehreren Funkstreifenwagen hatte zur Folge, dass beide Personen (26,30 Jahre alt, beide aus Erfurt) gestellt werden konnten. Sie hatten sich samt Equipment zwar im Gras versteckt, wurden jedoch entdeckt. Sie hatten insgesamt 5 Tags gesprüht. Alle waren um die 5 Meter lang und hatten verschiedene Farben (silber, gelb, grün und blau). Die Ermittlungen vor Ort ergaben, dass sie mit einem Pkw unterwegs waren. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges konnte die Identität eines dritten Täters festgestellt werden. Sein Handy und Personaldokumente verrieten ihn. Es handelte sich um einen 20-jährigen Gothaer. Bei der Durchsuchung des Pkw wurden noch mehrere Spraydosen und eine geringe Menge Cannabis gefunden.

Drogenfahrt 1

Eine 40-jährige Frau aus Eckartsberga kam am gestrigen Nachmittag in der Carl-von-Ossietzky-Straße in eine Verkehrskontrolle. Ein Drogentest schlug auf Cannabis an. Es erfolgte eine Blutentnahme, der Opel blieb stehen.

Drogenfahrt 2

Gestern Abend, gegen 21:30 Uhr, geriet ein 51-jähriger VW-Fahrer in Lengefeld in eine Verkehrskontrolle. Der Mann, der in Lengefeld wohnt, musste sich auch einer Überprüfung der Fahrtauglichkeit unterziehen. Sein Test wies auf Missbrauch von Amphetaminen hin. Auch hier erfolgte eine Blutentnahme. Weitere Ermittlungen vor Ort ergaben, dass er in seiner Wohnung weitere Betäubungsmittel, Cannabispflanzen und eine Pflanzaufzuchtanlage hatte.

Unzufrieden

Bereits 4 Stunden nach der Ankunft in Weimar gab es für einen 33-jährigen asylsuchenden Nigerianer den ersten Kontakt zur Weimar Polizei. Er war mit weiteren Neuankömmlingen in der Nordstraße in Weimar angekommen und war mit der Unterbringungssituation für sich und seine Landsleute nicht einverstanden. Das führte zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung mit dem Verantwortlichen der Stadt Weimar. Als dieser dann später mit seinem Dienstfahrzeug wegfahren wollte, sprang der Nigerianer auf die Stoßstange des Pkw um dessen Abfahrt zu verhindern. Nunmehr gibt es die erste Anzeige wegen Nötigung und versuchter Sachbeschädigung. Bereits am Vormittag war ein 18-jähriger Afghane in der Stadtverwaltung erschienen, um sich zu beschweren. Er ist derzeit mit zwei weiteren Flüchtlingen in einer Wohnung in Weimar untergebracht. Er findet seine Wohnsituation nicht befriedigend und verlangte vom Verantwortlichen der Stadt Weimar eine andere Lösung. Es gab für ihn jedoch keine Alternative. Das missfiel ihm offensichtlich und er wollte das Verwaltungsgebäude in der Schwanseestraße trotz mehrfacher Aufforderung nicht verlassen. Die hinzugezogene Polizei setzte das Hausrecht um und zeigte ihn entsprechend wegen Hausfriedensbruches an.

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