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27.06.2018 – 09:10

Polizei Bielefeld

POL-BI: Nachtrag zur gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bielefeld und der Polizei Bielefeld zu: Versuchtes Tötungsdelikt durch Gift

Bielefeld (ots)

Vorläufiges Gutachten des LKA liegt vor- weitere Fälle im Fokus der intensiven Ermittlungen

AR/ Bielefeld/ Schloß Holte-Stukenbrock- Die MK Mergel prüft aufgrund des bisherigen Ermittlungsergebnisses weitere To-desfälle in der Firma. Dafür haben die Ermittler personelle Unterstützung aus den umliegenden Behörden Gütersloh, Paderborn und Lippe erhalten.

Das vorläufige Gutachten des LKA NRW liegt vor. Hieraus ergibt sich, dass auf den sichergestellten Pausenbroten toxisches Bleiacetat in Mengen aufgebracht war, welche geeignet waren schwere Organschäden herbeizuführen.

Die vorläufige Auswertung der weiteren im Wohnhaus des Beschuldigten sicherge-stellten Substanzen hat den Verdacht ergeben, dass dieser seit längerem versucht hat, toxische Substanzen, u.a. Schwermetallverbindungen, herzustellen. Es wurde bei den Durchsuchungen unter anderem Quecksilber, Blei und Cadmium aufge-funden und sichergestellt.

Weiterhin hat sich in Bezug auf zwei weitere Krankheitsfälle der letzten Jahre in der Firma der Verdacht einer Schwermetallvergiftung ergeben.

Die Ermittlungen der 15-köpfigen MK konzentrieren sich nunmehr insbesondere auf die Aufklärung aller Todesfälle in der Firma seit dem Jahr 2000. Dabei werden 21 Fälle, in denen Mitarbeiter vor Eintritt in den Ruhestand verstorben sind, betrach-tet. Bei den Todesfällen gab es aus Sicht der Ermittlungsbehörden eine auffallend hohe Anzahl von Herzinfarkten und Krebserkrankungen. Ursächlich für solche Er-krankungen kann nach Angaben der Sachverständigen eine Schwermetallvergif-tung sein.

Neben der Befragung von Angehörigen und ehemaligen behandelnden Ärzten, werden zunächst die Krankenakten zur Aufklärung herangezogen. Abhängig von den Ergebnissen wird, in Absprache mit Rechtsmedizinern und der Staatsanwalt-schaft, auch geprüft, ob Exhumierungen erforderlich sind.

Der Beschuldigte schweigt weiterhin zu den Vorwürfen, so dass das Motiv unklar bleibt.

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bielefeld stehen weiterhin im ständigen Kontakt zu Experten des LKA und der Gerichtsmedizin.

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Bielefeld
Leitungsstab/ Pressestelle
Kurt-Schumacher-Straße 46
33615 Bielefeld


Achim Ridder (AR), Tel. 0521/545-3020
Sonja Rehmert (SR), Tel. 0521/545-3232
Kathryn Landwehrmeyer (KL), Tel. 0521/545-3021
Michael Kötter (MK), Tel. 0521/545-3022
Hella Christoph (HC), Tel. 0521/545-3023

https://bielefeld.polizei.nrw/

Außerhalb der Bürodienstzeit: Leitstelle, Tel. 0521/545-0

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