Polizei Köln

POL-K: 181110-1-K Keine Ausschreitungen bei Risikospiel

Köln (ots) - (Nachtrag zu den Pressemeldungen vom 8. November, Ziffer 4 und 9. November, Ziffer 2) Die befürchteten Ausschreitungen beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen Dynamo Dresden sind ausgeblieben. Die Fußballbegegnung war zuvor als Risikospiel eingestuft worden. Im Vorfeld lagen der Einsatzleitung Hinweise vor, dass die Gästefans einen Fanmarsch geplant hatten. Dieser hatte die Polizei untersagt und konsequent verhindert.

Seit den frühen Morgenstunden hatten sich Einsatzkräfte an einer Vielzahl von Örtlichkeiten im Stadtgebiet und auf den Autobahnen postiert, um frühzeitig anreisende Gewalttäter zu erkennen. Bis zum Spielbeginn reisten rund 5000 Anhänger der Gastmannschaft, darunter die erwarteten rund 400 Gewalttäter zum Rheinenergie Stadion. Dabei folgten sie überwiegend den Anreiseempfehlungen der Polizei.

Nachdem die erste Spielhälfte problemlos verlaufen war, zündeten Anhänger von Dynamo Dresden zu Beginn der zweiten Halbzeit massiv Pyrotechnik im Gästeblock und legten vereinzelt Vermummungen an. Auf Anregung der Polizei unterbrach der Schiedsrichter das Spiel kurzzeitig. Gegen die Tatverdächtigen erstatteten die Beamten Strafanzeige wegen schwerem Landfriedensbruch.

Bei einer Sicherheitsüberprüfung vor dem Spiel erkannten Zivilbeamte einen 30-jährigen Kölner, gegen den ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Düsseldorf wegen Schwarzfahrens vorlag und nahmen ihn fest. Auf dem Parkplatz P 4 skandierte ein 45-Jähriger aus Dresden den Hitlergruß. Er muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Volksverhetzung verantworten.

Ein 31-Jähriger Dresdener beschimpfte aus seinem offenen Autofenster heraus auf dem Weg zum Stadion an der Aachener Straße Ecke Wendelinstraße dort eingesetzte Polizisten. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Beleidigung.

Nach dem Spiel verließen sämtliche Zuschauer zügig das Stadion. Die Abreise der Gästefans verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Polizeipräsident Uwe Jacob resümierte: "Unser Konzept ist vollständig aufgegangen. Durch die offene Kommunikation unserer Erkenntnisse haben wir gleichzeitig signalisiert, dass wir Gewalt konsequent begegnen und im Keim ersticken." (lm)

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