Polizei Köln

POL-K: 181008-2-K Polizisten des "Projekt Rennen" ziehen mehrere Fahrzeuge aus dem Verkehr

Köln (ots) - Drei sichergestellte Autos, ein beschlagnahmter Führerschein, eine Blutprobe, sichergestellte Drogen und mehrere Anzeigen sind die Einsatzbilanz des Projekts Rennen vom vergangenen Wochenende (5. - 7. Oktober).

Am Freitagabend (5. Oktober) bemerkten die Polizisten in Köln-Kalk einen VW, an dem aufwändige technische Veränderungen vorgenommen worden waren. Gegen 19.30 Uhr kontrollierten die Uniformierten den Polo. Schnell stellte sich heraus, dass die erste Einschätzung der Beamten richtig gewesen war. Mit geschultem Blick erkannten sie bei der Kontrolle aufwändige Veränderungen der Auspuffanlage sowie den Einbau einer typenfremden Luftfilteranlage. Da der Verdacht bestand, dass durch diese Veränderungen die Betriebserlaubnis erloschen war, stellten die Beamten das Auto sicher um es einem Gutachter vorzuführen.

Wenige Stunden später bemerkten die Beamten auf der Autobahn 57 einem VW, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Zeitweise überschritt der Fahrer (29) die Geschwindigkeit um bis zu 60 km/h. Seine rasante Fahrweise setzte er im Kölner auch im Stadtgebiet fort. Immer wieder überholte der Golf-Fahrer wechselseitig andere Autos, setzte keinen Blinker, missachtete den Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen und verstieß gegen mehrere andere Verkehrsregeln. Gegen 22.40 Uhr stoppten die Beamten die gefährliche Fahrt des Kölners, und bemerkten sofort, dass der 29-Jährige unter dem Einfluss von Drogen stand. In seinem Pkw fanden die Fahnder mehrere Tütchen mit Rauschgift. Die Beamten nahmen den Fahrer mit zur Wache, wo ihm ein Arzt auf Anordnung eine Blutprobe entnahm. Die Polizisten stellten den Führerschein sowie die Drogen des Beschuldigten sicher und untersagten ihm das Führen von Kraftfahrzeugen bis auf weiteres.

Am Samstagabend (6. Oktober) fiel den Beamten gegen 19 Uhr in Köln-Deutz ein Audi R8 Coupé auf. Dessen Fahrer (35) hatte am Ottoplatz die Aufmerksamkeit der Beamten aufgrund überlauter Auspuffgeräusche auf sich gezogen. Eine Kontrolle ergab, dass unter anderem eine nicht zugelassene Rad-/Reifen-Kombination montiert war. Weiterhin waren die Reifen an der Innenseite stark abgefahren und der Auspuff manipuliert. Die Beamten ließen auch dieses Fahrzeug abschleppen, um es einem Sachverständigen vorzuführen.

In der Nacht zu Sonntag (7. Oktober) hörten die Polizisten um 0.15 Uhr in Köln-Gremberg erneut auffällig dröhnende Auspuffgeräusche, diesmal ausgehend von einer Mercedes C-Klasse. Der betroffene Fahrer (28) war zudem auf der Straße "An der Pulvermühle" in rasanter Weise unterwegs. Eine Kontrolle ergab, dass der Wagen stark tiefergelegt und auch hier eine nicht zulässige Rad-/Reifen-Kombination montiert war. Die Polizisten stellten auch dieses Fahrzeug sicher. Ein Gutachter wird zeitnah prüfen, ob durch die technischen Veränderungen die Betriebserlaubnis erloschen ist. (mw)

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