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06.09.2017 – 11:11

Polizei Köln

POL-K: 170906-1-K/BAB Stau - Ungeduld - Risiko - Lebensgefahr

Köln (ots)

Stau macht müde - manche lebensmüde/ Video

Viele schwere Verkehrsunfälle zeigen: Das Stauende ist mit die gefährlichste Stelle auf der Autobahn und häufig Folge eines vorausgegangenen Unfalls. Als wäre es damit noch nicht genug, führen unfassbar rücksichtslose Autofahrer lebensgefährliche Situationen herbei, indem sie im Stau wenden und die Autobahn als Falschfahrer verlassen. Videoaufzeichnungen einer Augenzeugin vom Sonntagnachmittag (3. September; 16.30 Uhr) in Höhe der Anschlussstelle Niehl auf der Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Saarbrücken dokumentieren einige dieser waghalsigen Fahrmanöver. (Video unter: https://koeln.polizei.nrw/medien/rueckwaertsfahrt-auf-der-bab )

Als Polizisten im Kreuz Köln-Nord einen schweren Verkehrsunfall mit einem lebensgefährlich verletzten Motorradfahrer aufnahmen (Pressemeldung Ziffer 2 vom 4. September 2017) und 14 km weiter den entstandenen Stau vor dem Autobahnkreuz Leverkusen absicherten, wollten einige Autofahrer nicht mehr auf die Freigabe der Strecke warten. Während die meisten ordnungsgemäß im Stau standen, setzten weniger geduldige aber dafür risikobereite Autofahrer zurück, wendeten und verließen die Autobahn entgegen der Fahrtrichtung über die Auffahrt. Regulär Auffahrende hätten kaum eine Chance gehabt dem unerwarteten Gegenverkehr auszuweichen.

Auf Grundlage des ausgewerteten Videomaterials hat die Polizei Köln in 13 Fällen Straf- beziehungsweise Ordnungswidrigkeitenverfahren eröffnet, die den Entzug der Fahrerlaubnis und in besonders schweren Fällen eine Freiheitstrafe zur Folge haben können.

"Dieses Verhalten ist schlichtweg unverantwortlich und rücksichtslos. In diesem Jahr verzeichnen wir auf den Autobahnen bereits 20 Verkehrsunfalltote" so der Leiter der Direktion Verkehr, Herr Martin Lotz. Lotz weiter: "Auf der Autobahn gilt: Alles in eine Richtung! - darauf vertrauen auch alle. Ausnahmen davon kann es nur durch Anordnungen der Polizei geben." (as)

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Köln
Pressestelle
Walter-Pauli-Ring 2-6
51103 Köln

Telefon: 0221/229 5555
e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de

www.koeln.polizei.nrw.de

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