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25.11.2016 – 13:13

Polizei Köln

POL-K: 161125-1-K Kneipen-Randalierer verletzt zwei Polizisten - Haftrichter

Köln (ots)

Nicht mehr dienstfähig sind zwei Kölner Polizeibeamte nach der Festnahme eines alkoholisierten Randalierers (30) in der Nacht auf Freitag (25. November) in der Innenstadt. Kurz nach Mitternacht war der bereits Polizeibekannte wegen seines aggressiven Auftretens aus einer Gaststätte an der Luxemburger Straße verwiesen worden.

Gegen 0.30 Uhr alarmierte der betreffende Kellner die Leitstelle der Polizei. In dem gut besuchten Lokal hatte der 30-Jährige wahllos Gäste angepöbelt und eine mitgeführte Bierflasche auf dem Boden zertrümmert. Aufgrunddessen hinauskomplimentiert, pöbelte der Mann auf dem Gehweg unablässig weiter. Angesichts der eintreffenden Streifenwagenbesatzung gab er dann allerdings Fersengeld und rannte in Richtung Barbarossaplatz. Einer der verfolgenden Polizisten holte den Flüchtigen auf Höhe eines Kfz-Handels ein und versuchte, ihn zu fixieren. Dieser konnte sich jedoch losreißen, wobei einer der Beamten zu Fall kam. Quer über die Luxemburger Straße rannte der 30-Jährige zu den hinter einem Schnellrestaurant stehenden Müllcontainern. Dort verletzte er den anderen verfolgenden Polizisten mit einem gezielten Faustschlag ins Gesicht.

Auf dem anschließenden Weg zum Streifenwagen trat der Festgenommene mehrfach nach den Beamten. In dem Dienstwagen versuchte er zudem weiterhin, die Polizisten mit Kopfstößen zu verletzen. Um das zu unterbinden, musste der Aggressor entsprechend fixiert werden. Bei seiner erkennungsdienstlichen Behandlung bedrohte er die Polizisten: "I will kill you!" Ihm wurde des Weiteren eine Blutprobe entnommen. Die beiden festnehmenden Beamten konnten infolge ihrer erlittenen Gesichts- und Rücken-Verletzungen den Dienst anschließend nicht mehr fortsetzen.

Der 30-Jährige ist bereits nach Eigentums- und Widerstandsdelikten polizeibekannt und wegen gefährlicher Körperverletzung vorbestraft. Er kann in Deutschland keinen festen Wohnsitz vorweisen. Das ermittelnde Kriminalkommissariat 51 beabsichtigt, den Festgenommenen heute einem Haftrichter vorzuführen. (cg)

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