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16.11.2016 – 11:11

Polizei Köln

POL-K: 161116-1-K/BAB "Sicherheit im Lkw-Verkehr": Kooperative Verkehrskontrolle Lkw - Bilanz

POL-K: 161116-1-K/BAB "Sicherheit im Lkw-Verkehr": Kooperative Verkehrskontrolle Lkw - Bilanz
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Köln (ots)

Gemeinsame Pressemitteilung von Polizei Köln, Bezirksregierung Köln und Bundesamt für Güterverkehr (BAG)

Ein großer Erfolg war die "Kooperative Verkehrskontrolle Lkw", die die Polizei Köln am gestrigen Dienstag (15. November) im Rahmen der Ordnungspartnerschaft "Sicherheit im Lkw-Verkehr" mit der Bezirksregierung Köln und dem Bundesamt für Güterverkehr am Verteilerkreis Köln-Süd durchgeführt hat (siehe auch Pressemeldung Nr. 1 vom 13. November 2016). Dabei wurde eine Vielzahl von gravierenden Verstößen festgestellt, die teilweise ein Verbot der Weiterfahrt nach sich zogen.

Im besonderen Fokus der Kontrolle stand der gewerbliche Personen- und Güterverkehr. Insgesamt 27 Fahrzeuge wurden intensiv kontrolliert. Neun Lkw-Fahrer wurden angezeigt, da sie die erforderlichen Lenk- und Ruhezeiten überschritten hatten. Bei sechs Lastwagen war die Ladung nicht ausreichend gesichert, zwei Fahrzeuge waren überladen. Auch hier wurden entsprechende Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen vorgelegt. In fünf weiteren Fällen wurden Verstöße wegen technischer Mängel, der Benutzung von Mobiltelefonen, Überschreitung der zulässigen Fahrzeughöhe, Geschwindigkeitsüberschreitung und verbotswidrigem Überholen gefertigt, in drei Fällen wurde Gefahrgut nicht vorschriftsmäßig transportiert.

Drei Lastwagen wurden zunächst stillgelegt und die Weiterfahrt erst nach Behebung der festgestellten Mängel gestattet. In einem Fall wurde eine Sicherheitsleistung von 300 Euro erhoben.

Ein Kleintransporter (bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht) war zu 30 Prozent überladen. Der Fahrer hatte Lebensmittel für einen Imbiss transportiert. Die Ladung, vorwiegend Speiseöl in 10 Liter-Kanistern war ungesichert und hatte sich zum Teil gefährlich geneigt. Gefrorene Lebensmittel wurden ohne jegliche Kühlung transportiert, sie sollten später wieder eingefroren werden. Das Fahrzeug hatte durch die falsche Beladung bereits starke Schlagseite. Ein Reifen hatte kaum noch Druck und musste vor Ort gewechselt werden.

Ein weiterer Lkw hatte Stückgut geladen, unter anderem Stahlträger. Diese lagen erhöht auf Paletten, wodurch der Schwerpunkt des Fahrzeuges nach oben verschoben wurde. Die Stahlträger lagen neben der Plane und waren nur mit Gummibändern gesichert. Auf der Ladefläche stand ein Fass mit Gefahrgut - völlig ungesichert! Weitere gesundheitsgefährdende Stoffe wurden ebenfalls ungesichert befördert.

Auf einem mit Benzin beladenen Tanklastzug wurden die erforderlichen Gefahrgutpapiere nicht mitgeführt. Ein weiterer Lkw führte Benzin in einem Kanister mit. Diese dürfen nur fünf Jahre alt sein - das hier aufgefundene Exemplar stammt aus dem Jahr 1992!

"Die hohe Anzahl der festgestellten Verstöße zeigt, dass wir die Kontrollen flächendeckend fortsetzten müssen. Das werden wir tun - und Verfehlungen weiterhin konsequent verfolgen und ahnden. Lkw, die nicht den Vorschriften entsprechen, werden wir aus dem Verkehr ziehen", so abschließend der Leiter der Autobahnpolizei Köln, Polizeidirektor Hermann Schiffer. (lf)

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Köln
Pressestelle
Walter-Pauli-Ring 2-6
51103 Köln

Telefon: 0221/229 5555
e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de

www.koeln.polizei.nrw.de

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