Polizei Köln

POL-K: 131011-2-K/LEV/BAB Bilanz des "24-Stunden-Blitzmarathon" in Köln und Leverkusen

Köln (ots) - Heute (11. Oktober) um 6 Uhr hat die Polizei Köln den fünften 24-Stunden-Blitzmarathon und ersten bundesweiten Blitzmarathon beendet. Zusammen mit der Stadt Köln und der Stadt Leverkusen hat die Polizei an mehr als 210 Örtlichkeiten die Geschwindigkeit kontrolliert.

Die Kontrollstellen sind frühzeitig bekannt gegeben worden. Innerhalb von 24 Stunden wurden insgesamt knapp 140.000 Fahrzeuge kontrolliert. Im ganzen Zuständigkeitsbereich der Polizei Köln sind insgesamt 1.882 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt worden. Von 41.622 kontrollierten Fahrzeugen im Kölner Stadtgebiet waren 854 zu schnell, in Leverkusen von 5.614 Kontrollierten 71. Auf den Autobahnen sind 92.663 Fahrzeuge kontrolliert und 957 Verstöße festgestellt worden.

28 Fahrer (Köln 4, Leverkusen 1, BAB 28) müssen aufgrund der Geschwindigkeitsüberschreitung mit einem Fahrverbot rechnen.

Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung haben die Beamten am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr mitten im Berufsverkehr in Köln-Deutz gemessen. Mit vorwerfbaren 129 km/h statt der erlaubten 60 km/h topte der Fahrer eines VW Passat damit noch einen Golf-Fahrer, der im Baustellenbereich auf der Autobahn A 553 Höhe Brühl bei erlaubten 60 km/h mit einer vorwerfbaren Geschwindigkeit von 120 km/h unterwegs war.

Insgesamt reduzierte sich jedoch der Durchschnitt der festgestellten Geschwindigkeitsverstöße im Verhältnis zu den kontrollierten Fahrzeugen deutlich. Waren beim letzten Blitzmarathon noch 4,8 Prozent zu schnell, waren es diesmal nur noch 1,4 Prozent.

Während der Kontrollen haben die Polizisten darüber hinaus 16 Gurtverstöße (Köln 4, Leverkusen 5, BAB 7) geahndet.

Bei den begleitenden Radkontrollen in den Stadtgebieten von Leverkusen und Köln sind 163 Fahrradfahrer (Köln 134, Leverkusen 29) kontrolliert und 100 Verstöße (Köln 96, Leverkusen 4) festgestellt worden.

Insgesamt zieht die Polizei Köln eine positive Bilanz. "Ich freue mich, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sich so vernünftig verhalten haben. Die im Großen und Ganzen geringen Geschwindigkeitsüberschreitungen zeigen, dass unsere Botschaft `Brems Dich - rette Leben!´ gut angekommen ist. Und trotz der niedrigeren Geschwindigkeit sind alle pünktlich angekommen - und vor allem gesund! Deswegen bleiben wir weiter am Ball", sagte der Leiter der Direktion Verkehr, Helmut Simon.

Auch Polizeipräsident Wolfgang Albers zeigte sich zufrieden. "Ich danke unseren Partnern - dem ADAC und den Kommunen - und freue mich, dass der Blitzmarathon diesmal durch die Wissenschaft begleitet wird. Ich bin überzeugt, dass die Nachhaltigkeit der Aktionen bewiesen wird" sagte Polizeipräsident Wolfgang Albers. (ws)

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