Polizei Köln

POL-K: 130517-7-K "Kampf den Rasern und Dränglern" auf der Bundesautobahn 555 - Autobahnpolizei Köln zieht Bilanz

Köln (ots) - Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung "Verkehrssicherheitsarbeit in der Region Bonn/Rhein-Sieg-Kreis" vom 22. April 2013 hat die Autobahnpolizei Köln einen Schwerpunkteinsatz Kampf den "Rasern und Dränglern" auf der Bundesautobahn 555 - Kreuz Bonn-Nord in der Zeit vom 29. April bis 17. Mai 2013 durchgeführt (siehe auch Pressemeldung Nr. 7 vom 29.04.2013). . Darüber hinaus ist seit dem 2. Mai 2013 eine neue Radarmessstelle auf der Bundesautobahn 555 zwischen der Anschlussstelle Bornheim und dem Kreuz Bonn-Nord eingerichtet, die regelmäßig bedient wird (siehe auch Pressemitteilung vom 05.05.2013). Die gezielten Maßnahmen waren Teil der Kampagne "Brems dich - rette Leben!" der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bei den gezielten Maßnahmen zur Bekämpfung von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von so genannten Rasern und Dränglern auf der Bundesautobahn 555 wurde in Fahrtrichtung Bonn zwischen der Anschlussstelle Bornheim und dem Kreuz Bonn-Nord eine vergleichsweise große Zahl von Verkehrsverstößen in erster Linie wegen Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit, Fehler beim Fahrstreifenwechsel und verbotenes Benutzen des Seitenstreifens festgestellt. Dabei hat die Autobahnpolizei Köln 130 Verwarnungsgelder erhoben sowie 19 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und eine Strafanzeige gefertigt.

Durch den Verkehrsdienst der Autobahnpolizei erfolgten auf dem gleichen Streckenabschnitt 3.288 Radarmessungen wegen des Verdachts unzulässiger Geschwindigkeitsüberschreitungen. Im Durchschnitt hat es in einer Minute fast drei Mal "geblitzt". "Bei einer zulässiger Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h wurden Fahrzeugführer gemessen, die in der Spitze mit 203 km/h und 217 km/h unterwegs waren. Das ist erschreckend", bilanzierte der Leiter der Autobahnpolizei Köln, Polizeidirektor Georg Dissen.

Der über Zuständigkeitsgrenzen hinweg koordinierte Einsatz zeigte Wirkung. Die Entwicklung festgestellter Verkehrsverstöße, insbesondere festgestellten Rasens und Drängelns war über die Gesamtdauer der Einsätze gering rückläufig. Eingesetzte Beamtinnen und Beamte berichteten, dass vorbei fahrende, die Verkehrsregeln beachtende Verkehrsteilnehmer vor allem durch Gestik den eingesetzten Kräften Dank und Zuspruch für die gezielten Maßnahmen gegen so genannte Raser und Drängler signalisierten.

Die Autobahnpolizei Köln setzt ihre gezielten Verkehrsüberwachungsmaßnahmen fort und weitet diese wegen der aktuellen Baumaßnahmen im Bereich des so genannten "Tausendfüßlers" auf die Bundesautobahn 565 im Bonner Norden aus. Dort werden in der Baustelle "Tausendfüßler" und im weiteren Bereich auf der Bundesautobahn 565 weitere Radarmessstellen in beide Fahrtrichtungen eingerichtet. Die konkreten Verkehrssicherheitsmaßnahmen der Autobahnpolizei Köln werden weiterhin mit den Kooperationspartnern in der Region Bonn/Rhein-Sieg-Kreis abgestimmt.

Die Autobahnpolizei Köln appelliert: "Runter vom Gas - Rücksicht, an Stauenden im doppelten Sinne!" (lf)

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