Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Polizei Köln

27.09.2012 – 11:38

Polizei Köln

POL-K: 120927-1-K Gegen Rechtsextremismus und Rechte Gewalt Der Polizeibeirat beim Polizeipräsidium Köln teilt mit:

Köln (ots)

Der Polizeibeirat im Polizeipräsidium Köln begrüßt die Arbeit der Polizei im Kampf gegen Rechtsextremismus und Rechte Gewalt. Das Verbot der "Kameradschaft Walter Spangenberg" Anfang Mai durch Innenminister Ralf Jäger basierte maßgeblich auf Ermittlungen der Polizei Köln. Anlässlich der letzten Sitzung des Polizeibeirates am 12. September stellte Polizeipräsident Wolfgang Albers dem Gremium darüber hinaus vor, dass eine Razzia beim "Freundeskreis Rade" im April 2012 Strukturen der Autonomen Nationalisten aufgedeckt hat. Dies nahm der Polizeibeirat anerkennend zur Kenntnis.

Die Vorsitzende des Polizeibeirates Susana dos Santos Herrmann: "Dies sind nur zwei Beispiele aus jüngerer Vergangenheit, die belegen, wie wichtig es ist, den Druck auf die rechte Szene zu erhöhen und die oftmals gutbürgerlich auftretenden Extremisten zu enttarnen und auch strafrechtlich zu verfolgen".

Bei den Durchsuchungen im Oberbergischen hatte die Polizei unter anderem Waffen und größere Mengen Rechtes Propagandamaterial sichergestellt. "Die Funde machen die verfassungsfeindlichen Ziele der Tatverdächtigen deutlich und zeigen, wie wichtig es ist, im Kampf gegen "Braune Gesinnung" nicht nachzulassen", so der Polizeibeirat.

Dos Santos Herrmann:" Die Ermittlungsgruppe "Im Fokus: Rechts", die Anfang 2012 bei der Polizei Köln eingerichtet wurde, hat diese Erfolge unter anderem durch eine Bündelung aller Ermittlungen erreicht, die "Rechtes Gedankengut" erkennen lassen. Zur Arbeit der Ermittlungsgruppe gehört auch, durch Prävention und Aufklärung zu verhindern, dass junge Menschen in die rechte Szene abgleiten. (de)

Rückfragen bitte an:

Polizei Köln
Pressestelle

Telefon: 0221 - 229 5555
http://www.polizei.nrw.de

Original-Content von: Polizei Köln, übermittelt durch news aktuell