Hauptzollamt Schweinfurt

HZA-SW: Nur ein bisschen Gold in der Handtasche Reisegepäckkontrolle auf der A3 ergibt hohe Nachzahlung

Unverzollten Goldschmuck gefunden. Bildquelle: Bundeszollverwaltung

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Geiselwind (ots) - Über 1.500 Euro Einfuhrabgaben war das Ergebnis einer Reisegepäckkontrolle auf der Autobahn A 3 Mitte vergangener Woche. Ein niederländisches Ehepaar befand sich mit ihrem PKW auf der Rückreise aus der Türkei als die Zollbediensteten der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) die Reisenden in Geiselwind überprüften. Zwar waren der 52-jährige Mann und seine Ehefrau bereits am 12. Oktober 2016 in das Bundesgebiet bzw. in die Europäische Union eingereist, dennoch können örtlich und zeitlich begrenzte Kontrollen durch das Hauptzollamt Schweinfurt unter bestimmten Voraussetzungen auch außerhalb des grenznahen Raums - wie hier in Geiselwind - durchgeführt werden.

Obwohl das Ehepaar angab, keine zollpflichtigen Waren mitzuführen, fanden die Zöllnerinnen und Zöllner in der Handtasche der Ehefrau insgesamt sechs gestempelte und neuwertige Goldarmreifen sowie eine Goldkette. Eigentümer der rund 200 Gramm Goldschmuck mit dem Feingehalt von 22 Karat war allerdings der Ehemann. Mangels Verzollungsnachweis und aufgrund der nicht erfolgten Anmeldung des einfuhrabgabenpflichtigen Goldschmucks bei der Kontrolle wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Da die Einfuhrabgaben aufgrund fehlender Barmittel nicht entrichtet werden konnten, mussten die beiden Niederländer den Goldschmuck zunächst beim Zoll belassen und konnten ihre Reise fortsetzen.

Bildquellen: Bundeszollverwaltung

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