Das könnte Sie auch interessieren:

POL-SO: Kreis Soest - Wer kennt diesen Mann?

Kreis Soest (ots) - Am 01.03.2019, gegen 21 Uhr, näherte sich der unbekannte Täter der Star-Tankstelle in ...

POL-ROW: ++ Öffentlichkeitsfahndung nach vermisstem Mann: Wo ist Detlef Kubski? ++

Rotenburg (ots) - Öffentlichkeitsfahndung nach vermisstem Mann: Wo ist Detlef Kubski? ## Foto in der ...

POL-AC: Drei Verletzte bei Unfall

Eschweiler (ots) - Bei einem Zusammenstoß auf der Kreuzung Kölner Straße / Weißer Weg / Lindenalle gestern ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Hauptzollamt Saarbrücken

15.05.2019 – 12:19

Hauptzollamt Saarbrücken

HZA-SB: Verbotene Lebensmittel im Reisegepäck

Saarbrücken (ots)

Am 14. Mai kontrollierten Zöllner des Hauptzollamts Saarbrücken die einreisenden Passagiere eines Fluges aus der Türkei nach Saarbrücken.

Durch die Kontrolle verhinderten die Zöllner, dass nicht einfuhrfähige Lebensmittel ins Saarland gelangten.

Ein Reisender passierte den grünen Kanal für anmeldefreie Waren und wurde dabei routinemäßig befragt. Konkret wurde er auf das Mitbringen nach verbrauchsteuerlichen Waren und tierischen Lebensmitteln angesprochen. Er gab wahrheitsgemäß an, dass er tierische Lebensmittel in seinem Reisegepäck hätte.

Auf Grund der Angabe nahmen die Zöllner das Reisegepäck genauer unter die Lupe. Es kamen 9 Kilogramm Käse und 12 Kilogramm Honig in Waben zum Vorschein.

Nach den getroffen Feststellungen leiteten die Zöllner noch vor Ort ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Tiergesundheitsgesetz - TierGesG - ein und stellten die verbotenen Urlaubsmitbringsel sicher.

Die sichergestellten Lebensmittel wurden mittlerweile an das Landesamt für Verbraucherschutz Saarland übergeben. Dort werden die Lebensmittel in eigener Zuständigkeit veterinärrechtlich untersucht und im Anschluss vernichtet.

Zusatzinformationen: Der Zoll überwacht zum Schutz der Bevölkerung unter anderem auch die ordnungsgemäße Einfuhr von Lebensmitteln. Für Erzeugnisse tierischen Ursprungs wurden seitens der Gemeinschaft spezifische Hygienevorschriften geschaffen, die neben den allgemeinen Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit einzuhalten sind. Welche Erzeugnisse sind von den spezifischen Hygienevorschriften betroffen? Lebensmittel tierischen Ursprungs (verarbeitet und unverarbeitet) aus Drittländern müssen die Anforderungen des gemeinschaftlichen Lebensmittelhygienerechts ebenso erfüllen wie die in der Gemeinschaft produzierten Lebensmittel. Diese spezifischen Hygienevorschriften gelten z.B. für Fleisch von Rindern, Hasen, Geflügel, Wild, aber auch für Eier, Milch, Muscheln und Fisch sowie daraus hergestellte Erzeugnisse, Honig, Froschschenkel und einige andere Erzeugnisse mehr. Was ist bei Lebensmitteln tierischen Ursprungs aus Drittländern zu beachten? Erzeugnisse tierischen Ursprungs können erst eine zollrechtliche Bestimmung erhalten, wenn ein Tierarzt bei einer Grenzkontrollstelle (sogenannter Grenzveterinär) die vorgeschriebenen Dokumente und die Nämlichkeit geprüft und eine Warenuntersuchung vorgenommen hat. Das Eintreffen einer Sendung mit Lebensmitteln tierischen Ursprungs ist der zuständigen Grenzkontrollstelle spätestens einen Werktag vorher anzumelden. Darüber hinaus kann die Einfuhr von Lebensmitteln tierischen Ursprungs nur aus bestimmten Drittländern oder bestimmten Betrieben zulässig sein. Weiterhin sind für einige Lebensmittel tierischen Ursprungs aus Drittländern besondere Genusstauglichkeitsbescheinigungen nach amtlichem Vordruck vorzulegen. Dies betrifft z.B. Honig und andere Imkereierzeugnisse oder bestimmte Fischereierzeugnisse. Hinweis Die Entscheidung, ob die Waren die lebensmittelrechtlichen und die tiergesundheitsrechtlichen Anforderungen erfüllen, trifft in jedem Fall die lebensmittelrechtlich bzw. tiergesundheitsrechtlich zuständige Behörde.

Detaillierte Informationen finden Sie auf unserer Website im Bereich Fachthemen unter folgendem Link: https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Verbote-Beschraenkungen/Schutz-der-menschlichen-Gesundheit/Lebensmittel/Lebensmittel-tierischen-Ursprungs/lebensmittel-tierischen-ursprungs_node.html

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Saarbrücken
Pressesprecher
Dominik Brach
Telefon: 0681-501-6126
E-Mail: presse.hza-saarbruecken@zoll.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Saarbrücken, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Hauptzollamt Saarbrücken
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung