Hauptzollamt Saarbrücken

HZA-SB: Heute ist Welttag des geistigen Eigentums

Saarbrücken (ots) - Am 26. April, dem Tag des geistigen Eigentums, steht auch die Arbeit der Zöllnerinnen und Zöllner zum Schutz der deutschen Unternehmen vor Produktpiraterie und der Verbraucher vor gefährlichen gefälschten Waren im Mittelpunkt.

238 illegale Einfuhren von gefälschten Markenartikeln deckte das Hauptzollamt Saarbrücken im Jahr 2017 auf. Dabei handelte es sich vielfach um gefälschte Körperpflegeprodukte, (Sport-) Bekleidung und Spielzeug.

Mit den Feststellungen liegt das Hauptzollamt Saarbrücken im Bundestrend. Deutschlandweit wurden im Jahr 2017 Fälschungen im Wert von 196 Millionen Euro aus dem Verkehr gezogen. Neben den Klassikern Bekleidung, Schuhe und Modeaccessoires waren das vielfach Medikamente, Spielzeug und elektrische Geräte.

"Produktfälschungen können eine Gefahr für den Käufer darstellen. So können allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten auftreten, die man zunächst nicht zuordnen kann", so Hans Barth, Leiter des Hauptzollamts Saarbrücken. "Bei gefälschten Medikamenten kann die erforderliche Wirkung jedoch auch ausbleiben."

Von diesen Produkten, bei denen vielfach die Herkunft der Waren nicht nachvollziehbar ist, geht eine potentielle Gefahr für die Gesundheit und die Sicherheit der Verbraucherinnen und Verbraucher aus. Das gilt nicht zuletzt auch für die mit der Herstellung dieser Fälschungen beschäftigten Menschen.

Im Prinzip wird grundsätzlich fast jede Ware gefälscht, für die es eine entsprechende Nachfrage gibt und die den Fälschern somit einen wirtschaftlichen Gewinn verspricht.

Der Erfolg des Wirtschaftsstandorts Deutschland beruht zu einem nicht unerheblichen Anteil auf Produktinnovationen und Spitzentechnologie. Deshalb ist Deutschland von den Folgen der Produkt- und Markenpiraterie besonders betroffen.

Beim Kauf von Produkten im Internet rät der Zoll daher zu besonderer Vorsicht. Das Abbilden von Originalprodukten oder ein nur geringfügig reduzierter Kaufpreis sind kein Garant für den Kauf eines Originals. Es empfiehlt sich auch, auf der Internetseite des Anbieters auf ein fehlendes Impressum und das Vorhandensein von Schreib- oder Übersetzungsfehlern bei der Produktbeschreibung zu achten.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Saarbrücken
Pressesprecherin
Diana Weis
Telefon: 0681-501-6382
E-Mail: presse.hza-saarbruecken@zoll.bund.de
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