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08.08.2017 – 12:35

Hauptzollamt Saarbrücken

HZA-SB: Verbraucherschutz: Zoll in Kaiserslautern zieht Fidget Spinner aus dem Verkehr

HZA-SB: Verbraucherschutz:
Zoll in Kaiserslautern zieht Fidget Spinner aus dem Verkehr
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Kaiserslautern (ots)

Der Zoll in Kaiserslautern zog Fidget Spinner aus dem Verkehr, weil die Produktsicherheit nicht gewährleistet war.

In einem Päckchen aus China waren zehn Fingerkreisel mit LED-Beleuchtung im Wert von rund 40 Euro enthalten. Adressiert war es an einen Empfänger im Landkreis Kaiserslautern. Diese Fingerkreisel werden häufig als Spielzeug zu Konzentrationsübungen genutzt.

"Wir achten bei der Einfuhr darauf, dass die Waren richtig gekennzeichnet sind und keine Gefahr von ihnen ausgeht. Bei Spielzeug kontrollieren wir besonders sensibel", so Sandra Ohnesorg, Leiterin des Zollamts Kaiserslautern.

Die Zöllner hatten wegen der Verarbeitung der Handkreisel den Verdacht, dass das Spielzeug nicht in Verkehr gebracht werden darf. Das wurde von der zuständigen Marktüberwachungsbehörde auch bestätigt, denn bei den Fidget Spinnern wurden gleich mehrere Sicherheitsmängel beanstandet: An der Ware fehlte die vorgeschriebene CE-Kennzeichnung, es waren keine Kennzeichnungen zur Identifikation des Produkts oder des Herstellers angebracht, außerdem waren weder Warnhinweise aufgedruckt noch eine Bedienungsanleitung in deutscher Sprache beigelegt.

Die Fingerkreisel liegen derzeit im Trend, werden vielfach im Internet bestellt und häufig vom Zoll aus dem Verkehr gezogen: "Nach unseren Erfahrungen entsprechen viele Lieferungen nicht den deutschen und europäischen Vorgaben. Der Zoll schreitet in diesen Fällen zum Schutz der Verbraucher ein. Teile hätten sich leicht herauslösen oder abbrechen können."

Die Fingerkreisel waren nicht einfuhrfähig, sie wurden sichergestellt und werden nun vernichtet.

Zusatzinformation:

Die CE-Kennzeichnung ist vom Hersteller gut lesbar und dauerhaft auf dem Produkt, der Verpackung oder der Beschreibung anzubringen. Die CE-Kennzeichnung dient unter anderem den Kontrollbehörden als Nachweis für die Einhaltung von vorgeschriebenen Sicherheitsstandards. Die Kennzeichnung erfolgt nach gesetzlichen Vorgaben und beruht nicht auf Freiwilligkeit. Die Einfuhrfähigkeit nach Deutschland und/oder in die Europäische Union ist davon abhängig.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Saarbrücken
Pressesprecherin
Diana Weis
Telefon: 0681-501-6382
E-Mail: presse.hza-saarbruecken@zoll.bund.de
www.zoll.de

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