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13.12.2018 – 09:29

Hauptzollamt Rosenheim

HZA-RO: Weihnachtsgeschenke aus dem Internet - der Zoll informiert-

HZA-RO: Weihnachtsgeschenke aus dem Internet - der Zoll informiert-
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Rosenheim (ots)

Jetzt in der Vorweihnachtszeit werden gerne über das Internet Geschenke aus der ganzen Welt bestellt. Kommt die Postsendung aus einem Land, das nicht der Europäischen Union angehört, ist automatisch auch der Zoll mit im Spiel. Damit das Geschenk pünktlich unterm Christbaum liegt, hier einige Tipps des Hauptzollamts Rosenheim: Bestellen Sie nichts, was Einfuhrverboten und Beschränkungen unterliegt.

Im Postverkehr zählen dazu unter anderem Arzneimittel (auch sog. "Lifestyle-Produkte"), Waren, die dem Artenschutz unterliegen oder gefälschte Markenartikel. Ein scheinbar teures Geschenk wollte sich ein Mann aus dem Landkreis Rosenheim machen, er bestellte sich eine Markenuhr aus China. Das Paket landete beim Zollamt Reischenhart. Auf befragen, ob es sich um eine besondere Uhr handle, verneinte der Empfänger dies. Daraufhin sahen sich die Beamten die Sendung genauer an.

Zum Vorschein kam eine Uhr mit dem Aufdruck "Patek Philippe Geneve". Nach Recherchen des Zollamts handelte es sich hier augenscheinlich um eine Fälschung einer "Patek Philippe Nautilus", welche im Original an die 50.000 Euro kostet. Die Ware verblieb vorerst beim Zoll und der Rechteinhaber der Marke wurde über diese Einfuhr informiert. Sollte es sich zweifelsfrei um ein Plagiat handeln, können auf den Einführer hohe Kosten und sogar ein gerichtliches Verfahren zukommen. Die Einfuhr von Plagiaten ist im Postverkehr verboten.

Sehr beliebt ist in der Vorweihnachtszeit auch die Bestellung von technischen Geräten. Hier ist es besonders wichtig, bereits bei der Bestellung auf die Produktsicherheit zu achten. Um den Verbraucher vor unsicheren Produkten zu schützen, werden vom Zoll Waren aus dem Verkehr gezogen, die keine CE - Kennzeichnung enthalten.

Aus diesem Grunde konnten die Zollbeamten des Zollamts Reischenhart einem Vater das Weihnachtsgeschenk für seinen Sohn nicht überlassen. Er hatte ein Handy für ihn über das Internet bestellt. Weder das Handy noch das Netzteil hatten die notwendige CE-Kennzeichnung, auch die geforderte Gebrauchsanweisung in deutscher Sprache war dem Gerät nicht beigelegen, somit entspricht es nicht den geforderten Sicherheitsanforderungen. Nach Rücksprache mit der Bundesnetzagentur war das Handy nicht einfuhrfähig.

Für nicht einfuhrfähige Waren hat der Einführer die Wahl zwischen der Vernichtung der Waren unter zollamtlicher Überwachung der Wiederausfuhr.

"Vorsicht ist grundsätzlich bei allzu großen Schnäppchen geboten", so der Einfuhrleiter Peter Schulze. Informationsmöglichkeiten über die Einfuhr auf dem Postweg gibt der Zoll über www.zoll.de oder die spezielle Zollapp "Zoll und Post".

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Rosenheim
Patrizia Kaiser
Telefon: 08031/3006-7100
E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de
www.zoll.de

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