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28.07.2017 – 11:56

Hauptzollamt Rosenheim

HZA-RO: Wirtschaft trifft Zoll

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Rosenheim (ots)

Marktschellenberg, 18. Juli 2017 

Im Rahmen eines "Internationalen Frühstücks" diskutierte die IHK für München und Oberbayern und das Hauptzollamt Rosenheim mit Vertretern von Exportunternehmen aus der Region über die Folgen des geänderten Zollrechts durch die Einführung des Unionszollkodex (UZK).

Unter dem Motto "Achtung Zoll - Aktuelles zum neuen Unionszollkodex" 
stellte zunächst Rechtsanwalt Klaus Pelz, Experte für Zoll- und 
Außenwirtschaftsrecht der IHK, die rechtlichen Neuerungen vor, die 
sich seit dem Inkrafttreten des neuen Zollkodex ergeben haben und zog
eine erste Bilanz. Unter anderem haben sich die rechtlichen 
Grundlagen geändert, aufgrund derer die Hauptzollämter den 
Unternehmen zollrechtliche Bewilligungen, z.B. für Vereinfachungen 
bei der Zollabfertigung, erteilen. Für die anwesenden Firmenvertreter
war es von besonderem Interesse zu erfahren, welche Voraussetzungen 
zu erfüllen sind, um bestehende Bewilligungen auch künftig behalten 
zu können. 

Die Antworten darauf lieferten die Vertreter des Hauptzollamts Rosenheim, Ramona Jungbauer - Leiterin des Sachgebietes für Abgabenerhebung und Zölle und Helmut Wohlfarth - Leiter der Außenstelle Bad Reichenhall, die ausführlich über die Thematik "Neubewertung zollrechtlicher Bewilligungen nach dem UZK" referierten. Die neuen Bewilligungsvoraussetzungen orientieren sich weitestgehend an denen zum "zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten (engl.: Authorized Economic Operator (AEO))", der bereits seit 2008 EU-weit bewilligt wird, und stellen somit kein rechtliches Neuland für die Behörden dar. Dadurch dass viele Kriterien bereits im Hauptzollamt nach Aktenlage beurteilt oder im Rahmen einer Vor-Ort-Prüfung bewertet werden können, wird sich der Aufwand für die jetzigen Bewilligungsinhaber in Grenzen halten. Der Prozess der Neubewertung soll nach einem bundesweit festgelegten Zeitplan ablaufen und am 01. Mai 2019 abgeschlossen werden.

Im Anschluss an die Vorträge wurden in den innovativen Seminarräumen 
der Alpen-Akademie-80 noch zahlreiche Fragen gestellt und es fand ein
reger Austausch zu den aktuellen Themen statt. Die Schlussworte 
sprach Wolfgang Janhsen, der Leiter der IHK-Geschäftsstelle 
Rosenheim. 

Wieder einmal zeigte es sich, wie wertvoll das persönliche Gespräch zwischen Zoll und Wirtschaftsbeteiligten ist, um frühzeitig Problemstellungen zu erkennen und mögliche Lösungsansätze zu finden.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Rosenheim
Pressestelle
Andreas Rudolph
Telefon: 08031/3006-7020
E-Mail: presse.hza-rosenheim@zoll.bund.de
www.zoll.de

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