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02.10.2019 – 10:20

Hauptzollamt Regensburg

HZA-R: Finanzkontrolle Schwarzarbeit: "Nach Bedarf sozialversichert"

Regensburg (ots)

Zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilte das Amtsgericht Wunsiedel einen Landschaftsgärtner und dessen Ehefrau. Der Unternehmer beschäftigte seinen Neffen als Gartenbauhelfer, stornierte jedoch nachträglich die Meldung zur Sozialversicherung und unterließ es somit die erforderlichen Beiträge zu entrichten. Der so entstandenen Schaden belief sich auf ca. 1.000,-- Euro. Doch damit noch nicht genug: Im Rahmen der entsprechenden Ermittlungen stellten die Zollbeamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg - Dienstort Hof zufällig noch einen weiteren Verstoß fest. Als der Neffe bei einer Auseinandersetzung verletzt wurde und ärztliche Behandlung benötig-te, meldete die Ehefrau des Gärtners den Neffen kurzer Hand rückwirkend wieder zur Sozialversicherung an. Tatsächlich war eine Beschäftigung in dem Betrieb aber weder beabsichtigt noch möglich. Die erforderliche Arbeitserlaubnis des Neffen war nämlich zwischenzeitlich abgelaufen. In der Folge beglich die gesetzliche Krankenkasse jedoch die Behandlungskosten in Höhe von ca. 1.250,-- Euro.

Neben einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 4.800,-- Euro muss das Unternehmerpaar auch für die Verfahrenskosten aufkommen.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Regensburg
Pressesprecher
Michael Lochner
Telefon: 0941-2086-1502
E-Mail: presse.hza-regensburg@zoll.bund.de
www.zoll.de

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