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27.02.2020 – 10:30

Hauptzollamt Nürnberg

HZA-N: 420 Tagessätze für Geschäftsführer: auch in weißen Bädern wird schwarz gearbeitet

Nürnberg (ots)

Mit einer Geldstrafe in Höhe von 42.000 Euro belegte das Amtsgericht Nürnberg den Geschäftsführer einer Sanitärfirma aus Fürth wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt und der Beschäftigung eines Scheinselbständigen.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Nürnberg hatte ermittelt, dass der 62 - Jährige einen Arbeitnehmer über mehrere Jahre hinweg beschäftigte, ohne diesen zur Sozialversicherung anzumelden. Der Mann trat als selbständiger Subunternehmer auf, war tatsächlich aber weisungsgebunden beschäftigt und somit scheinselbständig.

Der Sozialversicherung entstand durch die Taten ein Schaden von 70.000 Euro. Der Beschuldigte erhielt einen Strafbefehl über 420 Tagessätze à 100 Euro. Der Strafbefehl ist rechtskräftig.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Nürnberg
Vertreter der Pressesprecherin
Philipp Hildebrand
Telefon: 0911-9463-1366
E-Mail: presse.hza-nuernberg@zoll.bund.de
www.zoll.de

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