Hauptzollamt Nürnberg

HZA-N: Hohe Geldstrafen für Schwarzarbeit

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Nürnberg (ots) - Zu Geldstrafen in Höhe von insgesamt 80.000 Euro verurteilte das Amtsgericht Nürnberg die beiden Geschäftsführer einer Logistikfirma aus Nürnberg wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 215 Fällen.

Wie die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Nürnberg ermittelte, hatten die beiden Männer fünf Jahre lang über 30 Mitarbeiter nicht oder nicht in richtiger Höhe zur Sozialversicherung angemeldet. "Ihr "Sparmodell" bestand hauptsächlich daraus, dass sie für die Arbeitnehmer steuer- und sozialversicherungsfreie Nachtzuschläge und Verpflegungspauschalen abgerechnet hatten, obwohl diese gar nicht in der angegebenen Höhe angefallen waren", so Martina Stumpf, Sprecherin des Hauptzollamts Nürnberg. Dadurch entgingen der Sozialversicherung Beiträge in Höhe von knapp 130.000 Euro.

Aufgrund ihrer umfassenden Geständnisse und der weitreichenden Wiedergutmachung des Schadens entgingen die Angeklagten noch einer Freiheitsstrafe und wurden zu Geldstrafen in Höhe von 36.800 bzw. 43.200 Euro verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.

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