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26.03.2019 – 08:44

Hauptzollamt München

HZA-M: Das Hauptzollamt München stellt seine Jahresbilanz für 2018 vor

HZA-M: Das Hauptzollamt München stellt seine Jahresbilanz für 2018 vor
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München (ots)

Im Jahre 2018 hat der Münchner Zoll

   -	8,7 Milliarden Euro Haushaltseinnahmen erwirtschaftet -	rund 2,4
Millionen Sendungen abgefertigt -	über 2.200 Strafverfahren wegen 
Schwarzarbeit geführt 

"Damit leisteten die Beschäftigten des Hauptzollamts München auch im vergangenen Jahr einen sehr wichtigen Beitrag zur Sicherung der Staatseinnahmen, für einen fairen Wettbewerb und zum Schutz der Verbraucher", so der Leiter des Hauptzollamts München, Gerhard Rittenauer.

Einnahmen für Ausgaben Das Hauptzollamt München hat im Jahr 2018 rund 8,7 Milliarden Euro für die Kassen des Bundes, der Europäischen Union und für das Land Bayern eingenommen. Die Haupteinnahmequelle waren dabei die Verbrauchsteuern. Darunter machte die Tabaksteuer mit 4,6 Milliarden Euro (*) den größten Anteil aus. Die den Ländern zustehende Biersteuer brachte dem Land Bayern rund 44 Millionen Euro ein.

Einnahmen des HZA München im Jahr 2018	in Euro
Zölle	347.938.782
Einfuhrumsatzsteuer	2.372.640.716
Verbrauchsteuern (*)	5.775.310.451
Kraftfahrzeugsteuer	222.000.000
Luftverkehrsteuer	35.000.000
Einnahmen gesamt	8.752.889.949 

(*) darin enthalten der Wert der verwendeten Steuerzeichen im örtlichen Geltungsbereich

Außenprüfung Der Prüfungsdienst des Hauptzollamts München, der auf den Gebieten Zoll, Warenursprung und Präferenzen, Verbrauchsteuern sowie Außenwirtschaftsrecht tätig ist, hat im vergangenen Jahr 431 Prüfungen vorgenommen. Dabei forderte der Zoll von verschiedenen Firmen rund zehn Millionen Euro nach und erstattete 1,8 Millionen Euro.

Finanzkontrolle Schwarzarbeit - Schaden von der Allgemeinheit abwenden Illegale Beschäftigung, Schwarzarbeit und Sozialleistungsbetrug schädigen die Gemeinschaft auf vielfältige Weise. Kein Unternehmen, das seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ordnungsgemäß beschäftigt, kann mit Firmen konkurrieren, die rechtswidrig Arbeitskräfte einsetzen. Mit seinem Einsatz hiergegen trägt der Zoll zur gerechten und korrekten Abführung der Abgaben, wie zum Beispiel den Sozialversicherungsbeiträgen, und damit zur Stabilisierung unserer Sozialsysteme bei. Sozialbetrüger, illegal oder schwarz Beschäftigte und ihre Auftraggeber schaden der Allgemeinheit: Sie betrügen die Sozialversicherung, hinterziehen Steuern und vernichten legale Arbeitsplätze.

Die Bediensteten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit München haben im Jahre 2018 insgesamt 1000 Arbeitgeber aus allen Wirtschaftsbranchen risikoorientiert überprüft.

Es wurden: - 12 Millionen Euro Schadenssumme ermittelt und zugleich erhebliche Vermögenswerte von Beschuldigten gesichert, - über 120 Personen festgenommen, - in rund 2.200 Strafverfahren neben zahlreichen Geldstrafen auch Freiheitsstrafen von insgesamt 54 Jahren verhängt

Der Zoll am Flughafen München - Sicherheit für die Bürger "Haben Sie Waren anzumelden?" Auf diese Frage lässt sich die Arbeit des Zolls schon lange nicht mehr reduzieren. Rund 400 Zöllnerinnen und Zöllner sichern am Münchner Flughafen die Leistungsfähigkeit unseres Gemeinwesens und fördern den Wirtschaftsstandort Deutschland. Sie schützen die Wirtschaft vor Wettbewerbsverzerrungen, die Verbraucher vor gefährlichen Waren aus dem Ausland und die Bevölkerung vor den Folgen grenzüberschreitender organisierter Kriminalität.

Rauschgift: Die Beamten stellten im vergangenen Jahr bei zahlreichen Rauschgiftschmuggelfällen insgesamt 262 Kilogramm Rauschgift fest. Dabei wurden Kokain, Ecstasy und Khat aus dem Verkehr gezogen.

Verbotene Gegenstände und Waffen Insgesamt 372 verbotene Waffen, primär Schlagringe, Wurfsterne, Butterfly- sowie Springmesser haben die Zöllner am Flughafen sichergestellt.

Artenschutz: Die Zöllner registrierten 78 Verstöße gegen das Washingtoner Artenschutzübereinkommen. 561 Verarbeitungserzeugnisse, wie beispielsweise Lederwaren aus Reptilienleder oder Cremes mit Bestandteilen geschützter Pflanzen, wurden den Reisenden im Laufe des vergangenen Jahres abgenommen

Strafverfahren Weil Reisende ihre Mitbringsel nicht beim Zoll am Flughafen München anmeldeten, wurden insgesamt 1.694 Strafverfahren eingeleitet. Als "abgabenrechtliche Sanktion" wurde bei 2.483 Personen ein Zollzuschlag erhoben.

Zollamt München-Flughafen - Partner der Wirtschaft Das Zollamt München-Flughafen überwacht die Ein-, Aus- und Durchfuhr von Waren und setzt die zu erhebenden Einfuhrabgaben fest.

Im vergangenen Jahr haben die Zöllnerinnen und Zöllner knapp 1,01 Milliarden Euro an Zöllen und Einfuhrumsatzsteuer erhoben. Insgesamt haben die Zöllner über 1,6 Millionen Ausfuhr- und 137.000 Einfuhrsendungen (*) abgefertigt.

(*) ohne die ergänzenden Anmeldungen, die durch das HZA abgewickelt werden

Zollamt Garching-Hochbrück Das Zollamt ist zuständig für die Einfuhr- und Ausfuhrabfertigung der Millionen-Stadt München. Dazu gehören auch die rund 55.000 Postsendungen, die sich die Bürgerinnen und Bürger aus Nicht-EU-Ländern haben schicken lassen. Insgesamt haben die Beamten im vergangenen Jahr 813. 000 Ausfuhr- und 112.000 Einfuhrsendungen (*) abgefertigt und über 95 Millionen Euro an Zöllen und Einfuhrumsatzsteuer erhoben."

(*) ohne durch das HZA abgewickelte vereinfachten Anmeldungen

Produktfälschungen Wie im vergangenen Jahr landeten wieder einmal zahlreiche Waren mit Fälschungen angesagter Markenprodukte beim Münchner Zoll. Im Jahr 2018 wurden 420 Verstöße registriert. Insgesamt wurden rund 7.500 gefälschte Markenartikel, vornehmlich Schuhe und elektronische Artikel im Wert von rund 1,9 Millionen Euro, aus dem Verkehr gezogen.

Schule beendet -was dann? Tag der Ausbildung beim Münchner Zoll Wer sich für den Beruf des Zöllners interessiert, hat am 11.05.2019 die einmalige Chance sich persönlich vor Ort ein Bild zu machen und sich zu informieren. An diesem Tag wird ein Infotag in der Landsberger Str. stattfinden, zu dem sich alle Interessierten unter presse.hza-muenchen@zoll.bund.de anmelden können.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt München
Pressesprecher
Thomas Meister
Telefon: 089 - 975 90717
E-Mail: Thomas.Meister2@zoll.bund.de
www.zoll.de

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