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05.03.2019 – 13:00

Hauptzollamt Heilbronn

HZA-HN: Serbische und ukrainische Fenster sowie Alkohol aus Bulgarien versteuert

HZA-HN: Serbische und ukrainische Fenster sowie Alkohol aus Bulgarien versteuert
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Heilbronn (ots)

Durchblick im wahrsten Sinne des Wortes und einen guten Riecher bewiesen Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Heilbronn, als sie zuletzt unverzollte und unversteuerte Waren bei Autobahnkontrollen entdeckten.

Bereits am 19. Januar 2019 deckte die mobile Kontrolleinheit den Einfuhrschmuggel von zum Einbau in Belgien bestimmten neuen Fenstern mit einem Gegenwert von mehreren tausend Euro auf. Ohne zollrechtliche Papiere oder sonstige steuerrechtliche Nachweise transportierte der 36-jährige Fahrer eines Transporters die insgesamt 30 Fenster aus Serbien auf der A 6 bei Kirchberg, als Zollbeamte sein Gespann einer Kontrolle unterzogen. Da er keinen Verzollungs- und Versteuerungsnachweis für die Fenster vorlegen konnte, wurden Zoll und Steuern in Höhe von knapp 1500,00 Euro erhoben. Gegen den Mann wurde ein Steuerstrafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet.

Zu beanstanden durch die Kontrolleinheit Verkehrswege war zur Mittagszeit am selben Tag auch der gewerbliche Transport von über 60 Liter Alkohol. Bei der Kontrolle eines Kleintransporters auf dem Weg nach Großbritannien fanden die Zöllner an der Kontrollstelle in der Nähe von Crailsheim unversteuerte Markenspirituosen in Mengen, die eine rein private Verwendung ausschlossen. Gegen den 41-jährigen bulgarischen Fahrer leiteten die Beamten daher auch ein Steuerstrafverfahren ein und erhoben eine Barsicherheit in Höhe von 320 Euro, die die fälligen Steuern sichert.

Bei einer verdachtsunabhängigen Kontrolle eines ukrainischen Fahrzeugs am 15. Februar 2019 gegen 13:00 auf der A 6 bei Waldenburg stellte der Zoll erneut unverzollte Kunststofffenster verschiedenster Größen - dieses Mal laut Frachtpapieren aus der Ukraine nach Großbritannien - fest. Nachdem der Mann 381,00 Euro für nicht gezahlten Zoll und nicht entrichtete Einfuhrumsatzsteuer vor Ort nachgezahlt hatte, konnte er seinen Weg auf die Insel fortsetzen. Auch gegen ihn leiteten die Zöllner ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein.

Alle Vorgänge wurden an die Straf- und Bußgeldstelle des Zolls abgegeben.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Heilbronn
Pressesprecher
Marcel Schröder
Telefon: 07131-8970-1050
Fax: 07131/8970-1999
E-Mail: presse.hza-heilbronn@zoll.bund.de
www.zoll.de

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