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17.01.2020 – 09:00

Hauptzollamt Frankfurt am Main

HZA-F: Hauptzollamt Frankfurt am Main im Einsatz für die Artenvielfalt- Sieben Beschlagnahmen im Post- und Reiseverkehr innerhalb von drei Tagen

HZA-F: Hauptzollamt Frankfurt am Main im Einsatz für die Artenvielfalt- Sieben Beschlagnahmen im Post- und Reiseverkehr innerhalb von drei Tagen
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Frankfurt am Main (ots)

Der Zoll am Frankfurter Flughafen beschlagnahmte im Zeitraum vom 8. bis 10. Januar siebenmal artengeschützte Tiere und Pflanzen sowie Produkte aus solchen. Per Postpaket kamen insgesamt 240 Kapseln "Pygeum" mit Pflanzenextrakten, aus den USA und Thailand. Von einem Absender in Thailand wurde ein Paket mit einem Glas "King Kobra Balm" an einen Empfänger in Freiburg verschickt. Der Balsam sollte Bestandteile der Königskobra enthalten. Ebenfalls per Mausklick geordert wurden 40 Kapseln "Baschi" als Nahrungsergänzungsmittel, die laut Verpackungsaufschrift Aloenextrakte beinhalteten. Im Reiseverkehr brachte ein 62- jähriger Reisender aus Russland ein skurriles Andenken mit: Eine Bärentatze samt Krallen eines artengeschützten Braunbären. Aus dem Handgepäck eines Reisenden aus Afrika förderten Zollbeamte einen verzierten Elefantenstoßzahn zutage. Bei einem 29- jährigen Mann fanden die Zöllner eine tote Steinkoralle aus Südkorea, mit einem Gewicht von fast einem Kilogramm. In keinem der Fälle war eine Einfuhr - bzw. Ausfuhrgenehmigung nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen vorhanden. "Es sind nicht nur die skrupellosen Sammler, die uns ins Netz gehen", so Christine Straß, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main. "Besonders bei den online angebotenen Cremes und Pillen kann man das darin verarbeitete Tier oder die Pflanze als Internetbesteller schon mal übersehen. Hier ist Vorsicht und genaues Lesen geboten. Hat man aber zum Beispiel einen Stoßzahn oder ein Bärenfell vor sich, sollte es einem schon eher klar sein." Im Reiseverkehr Im Jahr 2018 kam es beim Hauptzollamt Frankfurt am Main zu 710 Sicherstellungen 21.423 artengeschützten Einzelexemplaren. Darunter waren 461 lebende Tiere und 300 lebende Pflanzen, sowie 20.662 Erzeugnisse aus artengeschützten Tieren und Pflanzen. Verstöße gegen die Artenschutzbestimmungen werden durch Geldbußen bis zu 50.000 Euro oder sogar Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren geahndet.

Zusatzinformation Das Hauptzollamt Frankfurt am Main ist zertifizierter Arbeitgeber nach dem audit "berufundfamilie". Wir bieten Ausbildungsplätze an. Näheres unter www.zoll.de - Beruf und Karriere.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Frankfurt am Main
Stabsstelle Kommunikation
Christine Straß
Telefon: 069 / 690 73396
E-Mail: presse.hza-ffm@zoll.bund.de
www.zoll.de

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