Hauptzollamt Frankfurt am Main

HZA-F: Bundesweite Schwerpunktprüfung im Reinigungsgewerbe

Frankfurt am Main (ots) - Im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung wurden am Anfang Juli mehrere Reinigungskräfte in schulischen Einrichtungen im Stadtgebiet Frankfurt am Main kontrolliert. Hierbei wurden die angetroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ihrem Beschäftigungsverhältnis befragt. Darüber hinaus überprüften die Beamtinnen und Beamten die Einhaltung der Vorschriften nach dem Mindestlohngesetz und die Plausibilität der Stundenaufzeichnungen unter dem Gesichtspunkt der tariflichen Entlohnung durch den Arbeitgeber.

"Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in dieser Branche haben einen Anspruch auf einen Mindestlohn von 10,30 Euro brutto. Sie haben die Pflicht, bei der Ausübung ihrer Tätigkeit ein Ausweisdokument mitzuführen. Tun sie dies nicht, kann dies mit einem Verwarnungs- oder Bußgeld geahndet werden", so Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.

Gegen eine ghanaische Staatsangehörige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts in Verbindung mit der Ausübung einer Er-werbstätigkeit eingeleitet. Diese hatte zunächst versucht, mit der Angabe falscher Personalien über ihre wahre Identität hinwegzutäuschen. Sie wurde vorläufig fest-genommen und an die Polizei übergeben.

Zusatzinformation: Unser Einsatz hilft, faire Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen und regulä-re Beschäftigung bei gerechter Bezahlung zu sichern. Das Hauptzollamt Frankfurt am Main führte umfangreiche Prüfungen von Geschäftunterlagen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz bei 286 Arbeitgebern durch. Die Schadensum-me im Rahmen der straf-und bußgeldrechtlichen Ermittlungen beläuft sich auf 18.537.772,88 Euro. Die Summe der Geldstrafen aus Urteilen und Strafbefehlen be-trägt 335.260 Euro. 1.251 Einzelverfahren wegen Straftaten wurden abgeschlossen, sowie 998 Einzelverfahren eingeleitet. 320 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet, 358 Verfahren abgeschlossen. Die Summe der erwirkten Freiheitsstrafen beträgt insgesamt 28 Jahre, teilweise zur Bewährung ausgesetzt.

Das Hauptzollamt Frankfurt am Main ist zertifizierter Arbeitgeber nach dem audit "berufundfamilie". Wir bieten Ausbildungsplätze an. Näheres unter www.zoll.de - Beruf und Karriere.

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Isabell Gillmann
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