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15.05.2019 – 12:13

Hauptzollamt Duisburg

HZA-DU: Baustellenkontrollen im Bezirk des Hauptzollamts Duisburg

Duisburg (ots)

Die Beamtinnen und Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit beteiligten sich am 09.05.2019 an der bundesweiten Schwerpunktprüfung des Zolls im Baugewerbe. Bei dieser Maßnahme wurde die 80 Einsatzkräfte von Kräften des Ordnungsamts der Stadt Mülheim und Essen sowie der Kreishandwerkerschaft Mülheim/Oberhausen unterstützt.

Nach den ersten Auswertungen der Personenbefragungen ergaben sich diverse Sachverhalte, die weitere Prüfungen erforderlich machen. Die Angaben der einzelnen Arbeitnehmer deuteten darauf hin, dass

   - in 3 Fällen der Mindestlohn nicht in der richtigen Höhe gezahlt 
     wurde,
   - in 11 Fällen die Sozialversicherungsbeträge nicht in der 
     richtigen Höhe bzw. gar nicht entrichtet wurden,
   - in 12 Fällen ausländische Arbeitnehmer ohne die erforderliche 
     Arbeitsgenehmigung beschäftigt wurden und
   - in 4 weiteren Fällen Sozialleistungen neben einem 
     Erwerbseinkommen möglicherweise zu Unrecht bezogen wurden. 

Die anschließende Bearbeitung wird geraume Zeit in Anspruch nehmen, da zum Beispiel im Nachgang Geschäftsunterlagen terminiert und eingesehen werden müssen, sowie Abfragen bei den Zusammenarbeitsbehörden erfolgen müssen.

Zusatzinformation:

Im Jahr 2018 führte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Duisburg 1.720 Geschäftsunterlagenprüfungen bei den Arbeitgebern durch. Dies entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von über 8 Prozent (1571 Arbeitgeberprüfungen im Jahr 2017).

Die Beamtinnen und Beamten leiteten knapp 5.960 Ermittlungsverfahren ein, 4.734 Strafverfahren und 1.226 Ordnungswidrigkeitenverfahren. Hier konnte ein Anstieg von knapp 20 Prozent verzeichnet werden (4.809 eingeleitete Ermittlungsverfahren im Jahr 2017). Die ermittelte Schadenssumme lag im Jahr 2018 bei 17,5 Millionen Euro.

Die Ermittlungsarbeit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit führte dazu, dass im Jahr 2018 über 1,1 Millionen Euro an Geldstrafen und über 66 Jahre an Freiheitsstrafen verhängt werden konnten. Die erwirkten Freiheitsstrafen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent gesteigert (Jahr 2017: Geldstrafen 1,23 Millionen Euro, Freiheitstrafe 56 Jahre).

Weitere Angaben zu der Jahresstatistik 2018 des Hauptzollamts Duisburg können der Pressemitteilung vom 05.04.2019 entnommen werden. Die Pressemitteilung ist per Link wie folgt abrufbar: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/121243/4237730 oder https://www.zoll.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Jahresbilanzen/2019/z82_jahresbilanz_18_hza_duisburg.html

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Duisburg
Pressestelle
Anja Turloff-Galetzki
Telefon: 0203 / 7134 348
E-Mail: presse.hza-duisburg@zoll.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Duisburg, übermittelt durch news aktuell

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