Das könnte Sie auch interessieren:

POL-HX: Verkehrsunfall auf glatter Fahrbahn, Fahrerin schwer verletzt

Beverungen (ots) - Auf glatter Fahrbahn kam es am Samstag, 16.02.2019, gegen 10.20 Uhr, auf der B83 zu einem ...

FW-E: Leerstehendes Fachwerkhaus in Essen Horst ausgebrannt

Essen - Horst, Tossens Büschken, 10.02.2019, 00:40 Uhr (ots) - In der Nacht zum Sonntag erreichten die ...

POL-LM: Pressemeldung der Polizeidirektion Limburg-Weilburg vom 11.02.2019

Limburg (ots) - 1. Polizei sucht Zeugen nach Fahrraddiebstahl, Limburg, Joseph-Schneider-Straße, Mittwoch, ...

18.10.2018 – 11:36

Hauptzollamt Dortmund

HZA-DO: Zoll prüfte Nagelstudios
Zollbeamte im Einsatz gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung

  • Bild-Infos
  • Download

Dortmund (ots)

Am 11. Oktober 2018 überprüften insgesamt 101 Zollbeamtinnen und Zollbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Dortmund im Rahmen einer örtlich durchgeführten Schwerpunktprüfung Arbeitnehmer und Arbeitgeber von Nagelstudios.

Im gesamten Bezirk des Hauptzollamts Dortmund, dessen Geschäftsbereich sich über den östlichen Teil des Ruhrgebietes, das westliche Sauerland bis hin zum Siegerland erstreckt, wurden insgesamt 40 Nagelstudios geprüft und 105 Personen zu Ihren Arbeitsverhältnissen befragt.

Bei den Kontrollen ergaben sich 90 Sachverhalte, die weitere Prüfungen durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit erfordern. Im Einzelnen ergaben sich in

23 Fällen Anhaltspunkte für den Verstoß gegen die Zahlung des Mindestlohnes (nach Mindestlohngesetz, Arbeitnehmerüberlassungsgesetz oder Arbeitnehmer-Entsendegesetz),

26 Fällen Anhaltspunkte für Beitragsvorenthaltung, also keine Anmeldung oder Beitragszahlung an die Sozialversicherungen,

41 Fällen Anhaltspunkte für Ausländerbeschäftigung (ohne Arbeitserlaubnis), darunter sieben Fälle - sechs in Gelsenkirchen und einer in Siegen - in denen Minderjährige bei der Arbeit im Nagelstudio angetroffen wurden. Die jüngste Arbeitskraft war erst 14 Jahre alt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die Minderjährigen dem Jugendamt übergeben.

Die Ermittlungen dauern an.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Dortmund
Pressesprecherin
Andrea Münch
Telefon: 0231-9571-1030
E-Mail: presse.hza-dortmund@zoll.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Dortmund, übermittelt durch news aktuell