Das könnte Sie auch interessieren:

POL-HX: Verkehrsunfall auf glatter Fahrbahn, Fahrerin schwer verletzt

Beverungen (ots) - Auf glatter Fahrbahn kam es am Samstag, 16.02.2019, gegen 10.20 Uhr, auf der B83 zu einem ...

POL-KS: Schwalm-Eder-Kreis: Nachtrag zur Suche nach der vermissten 5-jährigen Kaweyar in Guxhagen

Kassel (ots) - In Ergänzung zur Erstmeldung von 18:02 Uhr wurde der Polizei zwischenzeitlich ein aktuelles ...

17.09.2018 – 11:58

Hauptzollamt Dortmund

HZA-DO: Zoll prüft bundesweit die Einhaltung des Mindestlohns - jeder zehnte Fall auffällig

  • Bild-Infos
  • Download

Dortmund (ots)

Am 11. und 12. September 2018 haben insgesamt rund 6.000 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung (FKS) bundesweit die Einhaltung der Mindestlohnregelungen geprüft. Dabei befragten die Zöllnerinnen und Zöllner über 32.000 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen und führten rund 4.500 Geschäftsunterlagenprüfungen bei Arbeitgebern durch.

Im besonderen Fokus der Kontrollen stand die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohnes. Der gesetzliche Mindestlohn besteht seit 2015 und beträgt aktuell 8,84 Euro je Zeitstunde. Die Einsatzkräfte prüften insbesondere im Einzelhandel, Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe, Friseurhandwerk, Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe sowie im Personenbeförderungsgewerbe.

Insgesamt hat der Zoll 351 Ermittlungsverfahren eingeleitet, davon 172 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen das Mindestlohngesetz. Die übrigen Verfahren betreffen unter anderem das Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen und Leistungsmissbrauch.

In 3.291 Fällen sind weitere Sachverhaltsaufklärungen erforderlich. Dabei ergaben sich insbesondere Hinweise auf Mindestlohnunterschreitungen, das Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen, illegale Ausländerbeschäftigung und den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen.

130 Einsatzkräfte haben im Bezirk des Hauptzollamts Dortmund die Einhaltung der Mindestlohnregelungen geprüft:

vom Standort Dortmund 56, vom Standort Gelsenkirchen 42, vom Standort Hagen 24, vom Standort Siegen 8.

Dabei wurden insgesamt 1.882 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt: Standort Dortmund: 588, Standort Gelsenkirchen: 569, Standort Hagen: 587, Standort Siegen: 138.

Die Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Dortmund führten insgesamt 428 Geschäftsunterlagenprüfungen bei Arbeitgebern durch: Standort Dortmund: 132, Standort Gelsenkirchen: 137, Standort Hagen: 153, Standort Siegen: 6.

Insgesamt wurden 5 Ermittlungsverfahren eingeleitet: Standort Dortmund: 3, Standorte Hagen und Siegen jeweils 1. In 2 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen das Mindestlohngesetz eingeleitet: Standort Hagen: 1, Standort Siegen: 1.

In 178 Fällen im Bezirk des Hauptzollamts Dortmund sind weitere Sachverhaltsaufklärungen erforderlich: Standort Dortmund: 70, Standort Gelsenkirchen: 57, Standort Hagen: 24, Standort Siegen: 27.

Die Zöllnerinnen und Zöllner fanden dabei Anhaltspunkte für mögliche Verstöße:

   -	Hinweise auf Verstöße gegen das Mindestlohngesetz in 94 Fällen: 
Standort Dortmund: 26, Standort Gelsenkirchen: 33, Standort Hagen: 
23, Standort Siegen: 12 
   -	Hinweise auf Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt in 
31 Fällen: Standort Dortmund: 15, Standort Gelsenkirchen: 5, Standort
Siegen: 11 
   -	Hinweise auf illegale Ausländerbeschäftigung in 11 Fällen: 
Standort Dortmund: 6, Standort Gelsenkirchen: 4, Standort Hagen: 1 
   -	Hinweise auf Leistungsmissbrauch in 42 Fällen: Standort 
Dortmund: 23, Standort Gelsenkirchen: 15, Standort Siegen: 4. 

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Dortmund
Pressesprecherin
Andrea Münch
Telefon: 0231-9571-1030
E-Mail: presse.hza-dortmund@zoll.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Dortmund, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Hauptzollamt Dortmund
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung