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24.04.2018 – 12:54

Hauptzollamt Dortmund

HZA-DO: Zwölf Festnahmen bei Baustellenkontrolle; Zoll beendet illegalen Aufenthalt und illegale Beschäftigung

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Dortmund; Dorsten; Gelsenkirchen; Hagen; Siegen (ots)

Am 19. April 2018 überprüften Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Dortmund eine Baustelle in Dorsten. Die Prüfung fand im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Bereich des Baugewerbes statt.

Unter den angetroffenen Arbeitern befanden sich auch zwölf Staatsangehörige aus Serbien, die mit Dämm- und Montagearbeiten beschäftigt waren.

Um einer Beschäftigung nachgehen zu dürfen, benötigen serbische Staatsangehörige einen Aufenthaltstitel, der zur Ausübung einer Tätigkeit berechtigt. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die serbischen Arbeiter nicht über gültige Aufenthaltstitel verfügten.

Alle zwölf serbischen Männer im Alter von 32 bis 56 Jahren wurden daraufhin vorläufig festgenommen und noch auf der Baustelle vernommen. Gegen sie wurden Strafverfahren wegen des Verdachtes, sich illegal im Bundesgebiet aufzuhalten, eingeleitet.

Über den weiteren Verbleib der Serben entscheidet nun die zuständige Ausländerbehörde.

Den Arbeitgeber der Beschuldigten erwarten Verfahren wegen der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt und der illegalen Beschäftigung von Arbeitnehmern ohne gültige Arbeitsgenehmigung.

Die Ermittlungen dauern an.

Insgesamt kontrollierten 107 Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit am 19. April 2018 die Beschäftigungsverhältnisse von mehreren hundert Arbeitnehmern im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Bereich des Baugewerbes im Bezirk des Hauptzollamts Dortmund.

Die Beamtinnen und Beamten der FKS-Standorte Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen und Siegen fanden dabei Hinweise auf:

   -	Verstöße gegen das Mindestlohngesetz in 20 Fällen 
   -	Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt in 30 Fällen 
   -	Scheinselbständigkeit in 10 Fällen 
   -	Leistungsmissbrauch in 4 Fällen 
   -	Ausländerbeschäftigung in 17 Fällen. 

Die Auswertung der Personenbefragungen wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Dortmund
Pressesprecherin
Andrea Münch
Telefon: 0231-9571-1030
E-Mail: presse.hza-dortmund@zoll.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Dortmund, übermittelt durch news aktuell

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