Hauptzollamt Augsburg

HZA-A: Zoll prüft Eiscafés und Ausflugslokale Bundesweite Schwerpunktprüfung im Hotel- und Gastrogewerbe

FKS Augsburg - Beispielbild
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Augsburg (ots) - Augsburg:

Statt einer Kugel Eis oder eines kühlen Getränks wurden beim Besuch von Eiscafés und Ausflugslokalen Stundenaufzeichnungen und Ausweisdokumente geordert. Insgesamt 61 Zöllnerinnen und Zöllner waren kürzlich im Bezirk des Hauptzollamts Augsburg im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Hotel- und Gastrogewerbe mit besonderem Augenmerk auf Saisonbetriebe im Einsatz. Dabei wurden in 95 Betrieben, von der Eisdiele bis zum Schlossbiergarten, insgesamt 356 Personen überprüft. Mehrere Formverstöße, wie das Nichtmitführen von Ausweisdokumenten nach dem Schwarzarbeitsgesetz, fehlende Stundenaufzeichnungen nach dem Mindestlohngesetz und Sofortmeldeverstöße nach dem Sozialgesetzbuch IV wurden festgestellt und Bußgeldverfahren eingeleitet. In einem Fall besteht der Verdacht auf Leistungsmissbrauch zu Lasten der Arbeitsagentur. In diesem und in 16 weiteren Verdachtsfällen sind weitere Ermittlungen nötig, wie die umfangreiche Auswertung von Geschäftsunterlagen und die Befragung von Zeugen.

Seit Einführung des Mindestlohnes zum 01.01.2015 sind die Arbeitgeber zu Aufzeichnungen verpflichtet, die bei den Kontrollen intensiv geprüft wurden.

Zusatzinformation: Bundesweite Schwerpunktprüfungen sind großangelegte Einsätze, die in jeweiligen Branchen zum selben Zeitpunkt in ganz Deutschland durchgeführt werden. Bei dieser aktuellen Prüfung wurde der Schwerpunkt auf das Hotel- und Gastrogewerbe gelegt.

Weitere Informationen zur Arbeit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit finden Sie unter www.zoll.de

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Augsburg
Ute Greulich Stadlmayer
Telefon: 0821 / 5012 - 161
E-Mail: presse.hza-augsburg@zoll.bund.de
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