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27.09.2018 – 13:00

Hauptzollamt Osnabrück

HZA-OS: 25 Jahre Vollstreckungsstelle des Zolls in Nordhorn

HZA-OS: 25 Jahre Vollstreckungsstelle des Zolls in Nordhorn
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Osnabrück (ots)

Am Donnerstag, dem 27. September 2018, blickten die Beschäftigten und zahlreiche "Ehemalige" des Sachgebietes Vollstreckung des Hauptzollamts Osnabrück mit Sitz in Nordhorn im festlichen Rahmen auf ihre jetzt 25-jährige Geschichte zurück.

Am 01.01.1993 wurde die Zentrale Vollstreckungsstelle der Hauptzollämter Nordhorn, Osnabrück und Oldenburg mit Sitz in Nordhorn, Stadtring 4, eingerichtet. Die Einrichtung erfolgte im Zuge der Verwirklichung des europäischen Binnenmarktes und des Wegfalls von Grenzkontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze aufgrund des Schengener Abkommens. Die Zöllner in der Region erhielten mit der Vollstreckung für die Steuerforderungen des Bundes und Eintreibung ausstehender Sozialleistungen für bundesunmittelbare Behörden wie z.B. der Bundesagentur für Arbeit und der Krankenkassen als Sozialleistungsträger eine neue Aufgabe, die in vielen Fällen eine heimatnahe Verwendung der Beschäftigten des ehemaligen Hauptzollamts Nordhorn ermöglichte.

Mit der Übernahme der Vollstreckung für das Hauptzollamt Bremen im Jahre 2003, der Vollstreckungsaufgaben für die Minijobzentrale im Jahre 2005 und der Übernahme der Verwaltung der Kraftfahrzeugsteuer im Jahre 2014 nahmen die Vollstreckungsaufträge stetig zu. So wuchs die Vollstreckungsstelle aus den Anfängen mit ca. 40 Beschäftigten auf rund 120 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die seit 2015 an zwei Standorten in Nordhorn tätig sind.

Die Bewältigung der Arbeit erfolgt mithilfe eines elektronischen Vollstreckungssystems, das 2017 grundlegend erneuert wurde. Die rund 40 Vollziehungsbeamten und -beamtinnen im Außendienst sind bereits seit 2009 mit Laptops ausgestattet.

Mit der Einrichtung der Vollstreckungsstelle wurde Nordhorn gleichzeitig die Verwertungsstelle der gesamten Region für gepfändete Sachen und bei Einfuhren und Ausfuhren sichergestellten oder beschlagnahmten Waren wie geschmuggelte Zigaretten oder Alkohol und gefälschten Waren. Fanden zu Anfang noch Versteigerungen auf dem Hof der Dienststelle mit bis zu 200 Bietern statt, werden verwertbare Sachen aktuell regelmäßig über die Internetplattform www.zollauktion.de versteigert.

Nicht verkehrsfähige Waren werden vernichtet. In den vergangenen 10 Jahren sind so beispielsweise insgesamt 53 Millionen Zigaretten in einer Müllverbrennungsanlage in Rauch aufgegangen und haben damit sicherlich über ein Heizkraftwerk zahlreiche Haushalte mit Energie versorgt.

Der Vollstreckungsbezirk erstreckt sich heute über einen großen Teil Norddeutschlands bis vor die Tore von Hamburg und bis hinauf zu den Ostfriesischen Inseln. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und der Möglichkeit, sowohl im Außen- als auch im Innendienst einen Teil der Arbeit von zu Hause aus zu verrichten, bietet das Hauptzollamt Osnabrück und damit auch die Vollstreckung in Nordhorn in diesem Bereich attraktive Arbeitsplätze, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie beispielhaft umsetzen.

Die Leiterin des Sachgebietes Vollstreckung und Verwertung, Oberregierungsrätin Heidemarie Borde, stellt anlässlich des Jubiläums nicht ohne Stolz fest: " Wenn wir heute mit 120 Beschäftigten im Innen- und Außendienst 2017 rund 240.000 Vollstreckungsfälle bearbeiten und dabei mehr als 50 Millionen Euro in die öffentlichen Kassen des Bundes und seiner Sozialversicherungsträger zurückführen konnten, dann zeigt das sehr deutlich, wie erfolgreich diese Arbeit über ein viertel Jahrhundert war, und welche Bedeutung dieser Teil des Hauptzollamtes Osnabrück darüber hinaus für den Standort Nordhorn hat."

Der Leiter des Hauptzollamts Osnabrück Dr. Thomas Möller sieht die Tätigkeit der Beschäftigten an seinem Standort Nordhorn als eine Erfolgsstory der Zollverwaltung.

1 Bilddatei: Quelle Hauptzollamt Osnabrück

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Osnabrück
Pressesprecher
Christian Heyer
Telefon: 0541-5066-302
E-Mail: presse.hza-osnabrueck@zoll.bund.de
www.zoll.de

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