Das könnte Sie auch interessieren:

POL-PDLD: Wörth - unsinniger Trend bringt Bußgeld

Wörth (ots) - Wörth; In der letzten Zeit werden bei Verkehrskontrollen vermehrt Fahrzeuge von überwiegend ...

POL-GE: Öffentlichkeitsfahndung wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls

Gelsenkirchen (ots) - Bereits am Dienstag, 11.12.2018, ertappte die 51-jährige Inhaberin eines Supermarktes auf ...

16.05.2017 – 09:00

Hauptzollamt Osnabrück

HZA-OS: Ein Jahr Haftstrafe wegen Schwarzarbeit; Osnabrücker Zoll ermittelte in der Baubranche

HZA-OS: Ein Jahr Haftstrafe wegen Schwarzarbeit;
Osnabrücker Zoll ermittelte in der Baubranche
  • Bild-Infos
  • Download

Osnabrück (ots)

Das Amtsgericht Lingen verurteilte einen 52-jährigen faktischen Geschäftsführer einer Firma aus der Baubranche wegen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelten in 37 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr. Die Freiheitsstrafe wurde zur Bewährung auf drei Jahre ausgesetzt.

Wie die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Osnabrück ermittelten, ist die Firma mit Sitz in Lingen von dem Sohn des Verurteilten formell geführt worden, während alle unternehmerischen Entscheidungen von dem Angeklagten getroffen wurden, der das Unternehmen in finanzieller, organisatorischer und personeller Hinsicht tatsächlich leitete. Dabei hat er zwischen den Jahren 2010 und 2013 zum Zwecke der Einsparung von Sozialabgaben Arbeitnehmer des Unternehmens nicht bei den zuständigen Sozialkassen angemeldet und vermeintlich selbständige Subunternehmer beschäftigt, obwohl diese tatsächlich in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis zu ihm standen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er während dieser Zeit die aus Osteuropa stammenden Scheinselbständigen für sich arbeiten ließ.

Somit hat eine umfassende Sozialversicherungspflicht bestanden, welche der Angeklagte als Arbeitgeber nicht nachgekommen ist.

"Der so entstandene Schaden für die Sozialkassen beläuft sich auf rund 165.000 Euro, für die der Beschuldigte aufkommen muss", so der Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück, Christian Heyer.

Das Urteil des Amtsgerichts Lingen ist rechtskräftig.

1 Bilddatei: Quelle Hauptzollamt Osnabrück

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Osnabrück
Pressesprecher
Christian Heyer
Telefon: 0541-5066-302
E-Mail: presse.hza-osnabrueck@zoll.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Osnabrück, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Hauptzollamt Osnabrück
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung