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21.11.2018 – 07:48

Hauptzollamt Oldenburg

HZA-OL: Gefälschte Gitarre kam aus Fernost

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Oldenburg/Papenburg (ots)

Zollamt Papenburg: Bei der Abfertigung eines privaten Postpakets beschlagnahmten Zöllner eine Marken-Gitarre, die sich später als Fälschung aus Fernost herausstellte. Internet-Kaufpreis ca. 300 Euro, Wert des Originals ca. 4.000 Euro.

"Eine neue Gibson-Gitarre für rund 300 Euro, das kann nicht sein!", dachten sich die Beamten der Postabfertigung beim Zollamt Papenburg. Dieser Wert wurde laut der sendungsbegleitenden Rechnung ausgewiesen. Auf dem Paket zusätzlich vermerkt, ein noch geringerer Warenwert von 70 US-Dollar und der Hinweis "Geschenksendung".

Mit der zutreffenden Vermutung, ein Plagiat vorliegen zu haben, schalteten die erfahrenen Abfertigungsbeamten den Markenrechtsinhaber ein. Dieser bestätigte schnell den Fälschungsverdacht der Zöllner.

Eine Aushändigung der im Internet bestellten Gitarre an den Paketempfänger war damit nicht länger möglich. Auf Antrag des Markenrechtsinhabers wird das Plagiat nun unter zollamtlicher Überwachung vernichtet.

Zusatzinformation Marken- und Produktpiraterie:

Dank des riesigen Warenangebots im Internet können gefälschte Produkte schnell per Post nach Hause gelangen. Die virtuellen Märkte bieten günstige Ware aus aller Welt, die rund um die Uhr und oft nur einen kurzen Klick entfernt ist. Doch genauso wie auf realen Marktplätzen gibt es auch im Internethandel schwarze Schafe. Das Luxusprodukt aus Übersee, das zunächst so günstig erscheint, kann sehr schnell seinen Glanz verlieren. Nämlich dann, wenn es sich um eine Fälschung handelt. Der Zoll beschlagnahmt dann die gewerblich eingeführte Ware. Möglich sind zudem auch Schadensersatzforderungen des Originalherstellers. Deshalb rät der Zoll gerade auf virtuellen Marktplätzen zu gesundem Misstrauen. Klicken Sie im Zweifel lieber einmal mehr, um einen vertrauenswürdigen Anbieter zu finden.

Rechte geistigen Eigentums (z. B. Marken, Geschmacksmuster, Patente) sind heute ein entscheidender Bestandteil des immateriellen Vermögens eines Unternehmens, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Rechten geistigen Eigentums liegen Ideen zugrunde. Nur wer gute Ideen hat und in Forschung und Entwicklung investiert, kann sich von der breiten Masse abheben und das Interesse von Kunden wecken. Gute Ideen rufen aber auch eine Vielzahl von Nachahmern und Trittbrettfahrern hervor, die ebenfalls vom wirtschaftlichen Erfolg profitieren wollen. Der Zoll steht den Unternehmen im Kampf gegen die illegalen Nachahmer als starker Partner zur Seite.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Oldenburg
Pressesprecher
Frank Mauritz
Telefon: 0441 2102 5140
Mobil: 0151-42 30 06 41
E-Mail: presse.hza-oldenburg@zoll.bund.de
www.zoll.de

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