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16.11.2017 – 08:24

Hauptzollamt Kiel

HZA-KI: Bierfass als Schmuggelversteck

HZA-KI: Bierfass als Schmuggelversteck
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Kiel (ots)

Bierfass als Schmuggelversteck

Den Lübecker Zollbeamten des Hauptzollamts Kiel ist es am 12. November 2017 gelungen, den Schmuggel von über zwei Kilogramm Arzneimittel zu verhindern. Ein aufwendig präpariertes Bierfass diente dabei als Schmuggelversteck.

Eine 49-jährige Reisende im EC von Hamburg nach Kopenhagen wurde von den Kontrollbeamten nach verbotenen mitgeführten Waren befragt. Sie gab an, sie habe lediglich zwei Taschen dabei und sei auf dem Weg von Amsterdam nach Kopenhagen. Verbotene Gegenstände führe sie nicht bei sich.

Bei der Kontrolle des Gepäcks fanden die Beamten neben persönlichen Sachen auch ein fünf Liter Bierfass. Das Behältnis erregte die Aufmerksamkeit der Beamten und wurde daraufhin eingehend kontrolliert. Ein positiver Drogenschnelltest am Fass bestätigte den Verdacht, dass der Inhalt nicht nur aus Bier bestand. Das Fass wurde im oberen Teil geöffnet und es trat eine geringe Menge Bier heraus. Anhand des Gewichts vermuteten die Zöllner, dass sich noch etwas anderes im Inneren befinden könnte. Nach der gewaltsamen Öffnung kam der eigentliche Inhalt zum Vorschein. Hier waren zwei vakuumverpackte Plastiktüten mit weißem Pulver versteckt und sollten am Zoll vorbei geschmuggelt werden.

Wie sich im Laufe der Vernehmung herausstellte, handelte es sich bei der Substanz um verschreibungspflichtiges Ketamin.

Ketamin fällt unter das Arzneimittelgesetz und unterdrückt in geringen Mengen konsumiert das Schmerzempfinden ohne die Motorik zu beeinflussen. In großen Mengen verabreicht, erzielt es eine berauschende Wirkung.

Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfandungsamt Hamburg.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Kiel
Pressesprecher
Claus-Peter Minkwitz
Telefon: 0431-20083-1110
E-Mail: presse.hza-kiel@zoll.bund.de
www.zoll.de

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