Das könnte Sie auch interessieren:

POL-ME: Vermisstenfahndung nach erkranktem, unbegleitetem Flüchtling - Velbert - 1905134

Mettmann (ots) - Aus einem Velberter Jugendwohnheim wird seit ein paar Tagen ein Jugendlicher vermisst, welcher die ...

POL-SO: Kreis Soest - Wer kennt diesen Mann?

Kreis Soest (ots) - Am 01.03.2019, gegen 21 Uhr, näherte sich der unbekannte Täter der Star-Tankstelle in ...

FW Dinslaken: Dachstuhlbrand in Dinslaken Bruch

Dinslaken (ots) - Am Samstag Abend gegen 18:30 Uhr hörten die Bewohner einer Doppelhaushälfte auf der ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Hauptzollamt Itzehoe

27.04.2018 – 09:30

Hauptzollamt Itzehoe

HZA-IZ: Blutegel am Hamburger Helmut-Schmidt-Airport geschmuggelt Der Zoll am Flughafen Hamburg hat bei einer Reisenden eine Flasche mit 21 Blutegeln gefunden.

Itzehoe (ots)

Blutegel am Hamburger Helmut-Schmidt-Airport geschmuggelt

Der Zoll am Flughafen Hamburg hat bei einer Reisenden eine Flasche mit 21 Blutegeln gefunden.

Die aus der Türkei einreisende Frau (63) wurde beim Durchqueren des sogenannten "grünen Kanals" angehalten und ihr Gepäck einer Kontrolle unterzogen. Beim Öffnen ihres Koffers fanden die Zöllner eine PET-Flasche mit den Blutegeln. Die Reisende hatte die Tiere in der Türkei gekauft, um ihre Schmerzen im Knie damit zu bekämpfen. Der Zoll konnte vor Ort nicht bestimmen, um welche Art von Blutegeln es sich handelt. Deshalb wurden die Tiere durch den Zoll sichergestellt und im Tierpark Hagenbecks begutachtet. Dort wurde festgestellt, dass es sich um Ungarische Blutegel (Hirudo verbana) handelt. Diese Art ist in der Artenschutz-Verordnung der EU und dem Washingtoner Artenschutzabkommen aufgeführt und gilt als "besonders geschützt". Die für die Einfuhr der Blutegel erforderlichen Aus- und Einfuhrgenehmigungen konnte die Reisende nicht vorlegen. Zwischenzeitlich wurden die Tiere beschlagnahmt. Darüber hinaus muss die Reisende mit einem Bußgeld rechnen; das Bundesamt für Naturschutz ist für das Bußgeldverfahren zuständig.

"Immer wieder treffen meine Kolleginnen und Kollegen am Flughafen Hamburg auf lebende Tiere, Pflanzen oder Waren, die daraus produziert wurden. Reisende nehmen diese sehr oft mit, ohne zu bedenken, ob die Exemplare geschützt sind. Urlaubern empfehlen wir, alles, was lebt oder einmal gelebt hat in den Urlaubsländern zu lassen. Oder, wie in diesem Fall, sich ganz genau über die Ein- und Ausfuhrfuhrbestimmungen zu informieren", meint der Pressesprecher des Hauptzollamtes Itzehoe, Thomas Gartsch.

Der Zoll hat bundesweit im Jahr 2017 in 934 Fällen 45.134 artengeschützte Tiere, Pflanzen oder Waren daraus festgestellt. Davon entfallen 26 Fälle und 149 artengeschützte Exemplare auf den Flughafen Hamburg.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Itzehoe
Pressestelle
Thomas Gartsch
Telefon: 04821-902-107
Mobil: 0162-2592621
E-Mail: presse.hza-itzehoe@zoll.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Itzehoe, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Hauptzollamt Itzehoe
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung