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12.02.2019 – 11:40

Hauptzollamt Frankfurt (Oder)

HZA-FF: Zoll deckt Schwarzarbeit auf - Gesamtfreiheitsstrafe von 1 Jahr und 4 Monaten

Frankfurt (Oder) (ots)

Der Inhaber einer Veranstaltungsagentur und eines Restaurants aus dem Landkreis Märkisch-Oderland, der mehreren Angestellten über einen Zeitraum von 5 Jahren zu dem offiziellen Gehalt nebenher Schwarzlohn zahlte, wurde unlängst durch das Landgericht Frankfurt (Oder) wegen Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen verurteilt.

Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Frankfurt (Oder) führten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) zu einer Verurteilung wegen Vorenthaltung und Veruntreuung von Arbeitsentgelt in 169 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 1 Jahr und 4 Monaten. Die Freiheitsstrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt und 2 Monate der Gesamtfreiheitsstrafe gelten als Entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer als vollstreckt.

Der Unternehmer hatte seinen Arbeitnehmern, die teilweise geringfügig und teilweise in Vollzeit beschäftigt wurden, den Lohn nur zum Teil ordnungsgemäß mit offiziellen Verdienstbescheinigungen gezahlt. Darüber hinaus entlohnte er s in größerem Umfang in bar mit Schwarzlöhnen, wodurch den Krankenkassen ein Beitragsschaden in Höhe von ca. 54.000 Euro entstanden ist.

Das Urteil ist rechtskräftig.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Frankfurt (Oder)
Pressesprecherin
Astrid Pinz
Telefon: 0335/563-1180
E-Mail: presse.hza-ff@zoll.bund.de
www.zoll.de

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