Das könnte Sie auch interessieren:

POL-AA: Rems-Murr-Kreis: 11jähriger Junge aus Winnenden vermisst

Aalen (ots) - Winnenden: Öffentlichkeitsfahndung nach 11jährigem Jungen Seit Freitag, 22.03.2019, fehlt ...

FW-MH: Sturmtief Eberhard trifft auch Mülheim

Mülheim an der Ruhr (ots) - Die Feuerwehr ist derzeit mit über 130 Kräften im Einsatz, sie wird dabei auch ...

FW-MG: Inbetriebnahme eines Kaminofens löst Feuerwehreinsatz aus

Mönchengladbach-Hardterbroich-Pesch, 23.03.2019, 22:54 Uhr, Rheinstraße (ots) - Um 22:54 Uhr wurde der ...

21.02.2019 – 11:48

Hauptzollamt Dresden

HZA-DD: Lebensrettung einmal anders/ Mann verschluckt Crystal vor den Augen der Zöllner

HZA-DD: Lebensrettung einmal anders/ Mann verschluckt Crystal vor den Augen der Zöllner
  • Bild-Infos
  • Download

Dresden (ots)

5,1 Gramm Crystal konnten Zöllner bei der Kontrolle eines 26-jährigen Deutschen am 16. Februar 2019 im Bereich des Bahnhofs Bad Schandau sicherstellen. Beim Erblicken der Beamten versuchte der Mann zu fliehen und steckte sich dabei eine Folientüte in den Mund.

Nach kurzer Verfolgung konnte er gestellt werden. Auf Nachfrage gab er an, ein Tütchen mit Crystal geschluckt zu haben. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ins Krankenhaus Pirna gebracht und dort untersucht. Wie viel Crystal er geschluckt hatte, konnte er nicht genau sagen. Die Zöllner schätzten jedoch, dass es sich aufgrund des Verkaufswertes um etwa fünf Gramm handeln musste.

"Aufgrund der Menge und der Verpackung wurde durch die behandelnden Ärzte eine akute Gesundheitsgefährdung des Mannes festgestellt. Ein Ausscheiden auf natürlichem Wege erschien deswegen als zu gefährlich. Mit seiner Zustimmung wurde dann die Folientüte von den Ärzten durch ein Gastroskop über die Speiseröhre aus dem Körper entfernt.", teilt Maximilian Hempel, Pressesprecher des Hauptzollamtes Dresden, mit.

Letztendlich wurden 5,1 Gramm Crystal sichergestellt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der medizinischen Maßnahmen konnte er seine Reise fortsetzen.

"Durch ihr umsichtiges und schnelles Handeln haben meine Kollegen dem Mann wohl das Leben gerettet. Wäre das Tütchen im Körper des Mannes beschädigt worden, hätte ihm das eine tödliche Dosis verabreicht", sagt Hempel weiter.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Dresden
Pressestelle
Maximilian Hempel
Telefon: 0351 - 8161 - 1048
E-Mail: presse.hza-dresden@zoll.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Dresden, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Hauptzollamt Dresden
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung