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26.04.2018 – 12:24

Hauptzollamt Berlin

HZA-B: 26.04.2018: Welttag des geistigen Eigentums /Berliner Zoll zieht Fälschungen für rund 650.000 Euro aus dem Verkehr /Enge Zusammenarbeit mit den Markenrechtsinhabern

Berlin (ots)

Das Hauptzollamt Berlin hat bei der Kontrolle von Warensendungen aus dem Ausland im vergangenen Jahr rund 10.000 gefälschte Produkte mit einem Gesamtwert von rund 650.000 Euro aus dem Verkehr gezogen. Bei der Bekämpfung dieser grenzüberschreitenden besonderen Form der Wirtschaftskriminalität steht der Zoll im engen Schulterschluss mit den Markenrechtsinhabern.

Der anhaltende Trend zum Internethandel spiegelt sich dabei auch in der Anzahl der Aufgriffe wider, die hauptsächlich im Postverkehr stattfanden. Dabei ist ebenfalls festzustellen, dass zunehmend auch hochpreisige Artikel des Luxussegments über das Internet verkauft werden. Knapp 60 Prozent aller festgestellten Produkte kamen, wie in den vergangenen Jahren, aus China. Ein Großteil der Fälschungen betraf auch im Jahr 2017 wieder den Bereich der Markenrechtsverlet-zungen. Ganz vorn in der "Beliebtheitsskala" waren erneut gefälschte Schuhe sowie Mobiltelefone, einschließlich deren Teile und tech-nisches Zubehör zu finden.

Im Prinzip wird grundsätzlich fast jede Ware gefälscht, für die es eine entsprech- ende Nachfrage gibt und die den Fälschern somit einen wirtschaftlichen Gewinn verspricht. Neben den Klassikern Bekleidung, Schuhe und Modeaccessoires waren das im vergangenen Jahr unter anderem auch wieder Medikamente, Spielzeug und elektrische Geräte. Hier kam, wegen der letztlich nicht nachvollziehbaren Herkunft der Waren, die meist in einem nicht kontrollierten Produktionsprozess hergestellt wurden, auch noch der Aspekt einer potentiellen Gefahr für Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher-innen und Verbraucher ins Spiel. Das gilt nicht zuletzt auch für die mit der Herstellung dieser Fälschungen beschäftigten Menschen.

Beim Kauf von Produkten im Internet rät der Zoll daher zu besonderer Vorsicht. Das Abbilden von Originalprodukten oder ein nur gering-fügig reduzierter Kaufpreis sind kein Garant für den Kauf eines Originals. Es empfiehlt sich auch, auf der Internetseite des An-bieters auf ein fehlendes Impressum und das Vorhandensein von Schreib- oder Übersetzungsfehlern bei der Produktbeschreibung zu achten, so Michael Kulus, Sprecher des Hauptzollamts Berlin.

Eine Statistik zum Gewerblichen Rechtsschutz 2017 finden Sie hier: http://www.zoll.de/DE/Service/Publikationen/Broschueren/statistiken.html?nn=19350

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Berlin
Pressesprecher
Michael Kulus
Telefon: 030-69009-220
E-Mail: presse.hza-berlin@zoll.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Berlin, übermittelt durch news aktuell

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