Wiesbaden (KvD) - Polizeipräsidium Westhessen

POL-WI-KvD: Pressemitteilung der PD Wiesbaden vom 10.07.05, 21.00 Uhr

    Wiesbaden (ots) - Kind verletzt sich bei Unglücksfall

    Wiesbaden, Schiersteiner Hafenfest Sonntag, 10.07.05, gg. 15.00 Uhr

    Eine 10jähriges Mädchen aus Niedernhausen benutzte zu dieser Zeit eine Bunjee-/Trampolinanlage auf dem Volksfest. Dabei wird der Kunde an einem Zugseil mit Beckengurtsystem bis in etwa 5 m Höhe über eine Trampolinfläche gezogen. Von dort aus ist es möglich, zwischen Trampolin und dem höchsten Punkt der Anlage auf und nieder zu springen. Als die bezahlte Zeit für das Kind abgelaufen war, sollte sie vom anwesenden 17jährigen Schaustellergehilfen langsam aus 5m Höhe wieder herunter gelassen werden. Aus ungeklärter Ursache riß dabei das Halteseil und die Kundin fiel aus größtmöglicher Höhe auf die federnde Trampolinfläche. Dabei brach sie sich ein Bein und mußte ambulant in einer Wiesbadener Klinik behandelt werden. Da der Verdacht bestand, daß die Anlage nicht ordnungsgemäß betrieben oder gewartet war und somit eine Straftat von Seiten des Betreibers nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden das Zugseil und das Zubehör durch die Beamten des 5. Polizeireviers sichergestellt. Eine vorläufige Sichtung des Gerätes ergab, daß dieses erst im September 2004 in Betrieb genommen worden ist. Die erste TÜ stand für das Jahr 2006 an. Nach dem Austausch des Seilsystems wurde der Betrieb durch den Schausteller wieder aufgenommen.

    Feuer in Einfamilienhaus - 1 Person leichte Rauchvergiftung

    Wiesbaden-Schierstein, Freudenbergstraße Samstag, den 09.07.05, gg. 12.30 Uhr

    Bei dem Brandobjekt handelt es sich um ein dreistöckiges Einfamilienhaus, das von einem Ehepaar und dessen volljähriger Tochter bewohnt wird. Nachbarn meldeten über Notruf der Feuerwehr starke Rauchentwicklung aus dem Dachgeschöß des Hauses. Eine Streife des 5. Polizeireviers traf zuerst am Ort ein und warnte die Bewohner, die sicherheits-halber sofort ihr Haus verlassen mußten. Kurz danach begann die Feuerwehr in dem bereits stark beschädigten Dachgeschoß mit Löscharbeiten. Ausgegangen war der Brand vermutlich von einem, so die Bewohner, seit langem nicht mehr benutzten Herd. Der Sachschaden wird auf ca. 30.000.-EUR geschätzt. Ein Bewohner erlitt vermutlich eine leichte Rauchgasvergiftung, wollte sich aber nicht behandeln lassen, so daß darüber nichts weiter ausgesagt werden kann.


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