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09.04.2017 – 22:32

Kreisfeuerwehrverband Mettmann e.V.

FW-ME: Kreisverbandstag des Kreisfeuerwehrverbandes in Langenfeld

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Langenfeld (ots)

Auf der Langenfelder Hauptfeuer- und Rettungswache fand am Samstag der Kreisverbandstag des Kreisfeuerwehrverbandes Mettmann unter dem Vorsitz von Guido Vogt statt. Zahlreiche Delegierte der kreisangehörigen Feuerwehren waren der Einladung gefolgt. Vogt konnte neben Kreisbrandmeister Torsten Schams auch Nils Hanheide, Dezernent der Kreisverwaltung, und als Vertreterin der Stadt Langenfeld die Erste Beigeordnete Marion Prell begrüßen.

Hanheide überbrachte in seinem Grußwort den Dank des Landrates an alle Feuerwehrangehörigen des Kreises. Er berichtete über die großen Aufgaben im vergangenen Jahr im Kreis Mettmann. So habe der Kreistag beispielsweise den Neubau der Kreisleitstelle und eines neuen Feuerwehrausbildungszentrums beschlossen. Ein solches Zentrum, das unter anderem sowohl die zukünftige Heißausbildung in einer Brandsimulationsanlage als auch die Atemschutzstrecke beherbergen wird, habe es im Kreis noch nicht gegeben. Ein weiteres Thema, das derzeit in den Städten des Kreises diskutiert werde, sei die Überarbeitung des Rettungsdienstbedarfsplans. So soll erreicht werden, dass die vorhandene Kapazität der Notfallrettungsmittel an die aktuelle Entwicklung angepasst wird.

Im Anschluss überbrachte die Erste Beigeordnete der Stadt Langenfeld, Marion Prell, die Grüße des Bürgermeisters. Auch sie bedankte sich bei den anwesenden Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit. Sie betonte, dass das ehrenamtliche Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr kein Ehrenamt wie jedes andere sei. Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, dass die Städte über eine Stärkung des Ehrenamtes in den Feuerwehren nachdenken. Die Stadt Langenfeld habe entsprechende Programme aufgelegt. Sie betonte in diesem Zusammenhang, dass das Ehrenamt in der Feuerwehr für die Städte extrem wichtig sei.

Das letzte Grußwort des Tages sprach Kreisbrandmeister Torsten Schams. Er schilderte, dass aufgrund der wachsenden Gefahren durch politisch motivierte Anschläge, Amoklagen und klimabedingte Unwettereinsätze die Aufgaben der Feuerwehren wachsen und sich die Wehren neuen Herausforderungen stellen müssten. In diesem Zusammenhang werde auch das Krisenmanagement immer wichtiger. Er betonte aber auch, dass der Kreis ein gesundes Fundament für die gemeinsame Gefahrenabwehr und die Zusammenarbeit aller Feuerwehren im Kreis darstelle. Das geplante Feuerwehrübungszentrum sei ein Beweis für diese enge Zusammenarbeit. In Bezug auf die aktuelle Anzahl von Ehrenamtlern betonte er, dass nicht nur die Steigerung der Mitgliederzahlen ein Ziel für die Feuerwehren sein müsse. Das neue Brandschutzrecht biete hier mit der Kinderfeuerwehr eine gute Gelegenheit, früher in die Nachwuchsarbeit einzusteigen. Er wünschte sich, dass zukünftig alle Städte im Kreis Mettmann Kinderfeuerwehren gründen.

Im Anschluss an die Grußworte berichteten Thorsten Schams und Guido Vogt über die Entwicklung der Mitgliederentwicklung und der Einsatzzahlen im Kreis Mettmann. Erfreulich sei, dass die Anzahl der aktiven Einsatzkräfte in den letzten drei Jahren fast konstant blieb. Es habe zwar leider keinen Zuwachs gegeben, aber auch keine Verluste. Erfreulich sei die Entwicklung bei der Jugendfeuerwehr. Hier hat es in den letzten zwei Jahren eine positive Entwicklung gegeben. Betrug der Mitgliederstand 2014 kreisweit noch rund 366 Kräfte, liegt er jetzt bei 381.

Die Einsatzzahlen bei Feuerwehr und Rettungsdienst im Kreis Mettmann liegen mit rund 72.000 kreisweit auf hohem Niveau. Dabei gab es durchaus unterschiedliche Entwicklungen. Während die Einsatzzahlen im Bereich der Brandeinsätze deutlich gestiegen sind, gingen sie bei der technischen Hilfeleistung zurück. Einen starken Anstieg gab es bei den so genannten First-Responder-Einsätzen. Dabei handelt es sich um Einsätze, bei denen medizinische Hilfe geleistet wird, wenn aufgrund von Paralleleinsätzen Rettungswagen aus Nachbarstädten anrücken müssen. In solchen Fällen werden Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren alarmiert, da hauptamtliche und auch viele ehrenamtliche Feuerwehrleute im Kreis Mettmann eine Rettungsdienstausbildung besitzen und somit auch qualifiziert helfen können, bis der Rettungswagen eintrifft. Die First-Responder-Einsätze sind insgesamt von 892 in 2014 auf 1.690 in 2016 angestiegen. Die Zahl der Notfalleinsätze stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 2000 auf 39.318, die der Krankentransporte sank leicht auf 27.978.

Rückfragen bitte an:

Kreisfeuerwehrverband Mettmann e.V.
Vorsitzender
Guido Vogt
Telefon: 02104/3031-151
E-Mail: info@kfv-mettmann.de
http://www.kfv-mettmann.de/

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